Sonnenstrahlen schießen pfeil-gleich
durch die Fenster.
He, aufgewacht und nicht verstecken
wir scheuchen Kälte- Schneegespenster
hinaus aus ihren dunklen Ecken!
Wir lecken Glatteis von den Wegen
und legen die verschlafene Erde frei.
Wir werden vom Gemüt die Schwermut fegen,
damit die Seele wieder frei und fröhlich sei!
Seht nur das Glitzern in dem letzten Schnee:
wie Diamanten funkelt es und blinkt,
ein Gruß des Winters, sein Ade
bevor er geht und in der nächsten Jahreszeit
versinkt.
So im Erwachen, Blühen und Vergehen
reiht sich der Mensch in diesen Kreislauf ein.
Sein Schicksal bleibt es hinzunehmen ohne
zu verstehen
wie sinnvoll oder sinnentleert denn sein
sein Vorhandensein!
Dienstag, 16. Februar 2010
Montag, 15. Februar 2010
Wenn man es glauben will...
Erleuchtung gibt ´s, wenn man das Licht einschaltet.
Die Technik macht ´s und alles andere ist veraltet.
Wenn einem lichte Wesen aus der Geisterwelt erstrahlen,
dann sollte man für Esoterik-Kurse nicht so viel bezahlen!
FengShui – ein Zauberwort für den, der Möbel rückt,
der besser schläft, weil er dafür viel Geld herausgerückt.
Wer Wunderheilung propagiert
und dran verdient, wenn eine Heerschar hinmarschiert,
wo Wasser aus dem Fels entspringt,
der weiß, warum er „Halleluja“ singt!
Wir Menschen sind nicht alle gleich –
doch Menschenwille ist sein Himmelreich.
Und weil die Dummchen niemals alle,
tappen sie in die „Erleuchtungs“-Falle!
Die Technik macht ´s und alles andere ist veraltet.
Wenn einem lichte Wesen aus der Geisterwelt erstrahlen,
dann sollte man für Esoterik-Kurse nicht so viel bezahlen!
FengShui – ein Zauberwort für den, der Möbel rückt,
der besser schläft, weil er dafür viel Geld herausgerückt.
Wer Wunderheilung propagiert
und dran verdient, wenn eine Heerschar hinmarschiert,
wo Wasser aus dem Fels entspringt,
der weiß, warum er „Halleluja“ singt!
Wir Menschen sind nicht alle gleich –
doch Menschenwille ist sein Himmelreich.
Und weil die Dummchen niemals alle,
tappen sie in die „Erleuchtungs“-Falle!
Sonntag, 14. Februar 2010
Wozu noch Karneval
Wieder sammeln sich die Narren,
sie bilden einen endlos Zug,
ganz mühelos – denn derer gibt ´s genug,
wenn Menschen sich zusammen scharren.
*
Ihr meint, dass Rosenmontag ist?
Woher denn plötzlich der Humor?
Die Narren gibts noch lang danach
und ebenso zuvor.
Für Tollheit gibt es keine Frist.
*
Wozu also noch Karneval?
Warum sich noch maskieren?
Wer sollte sich denn heute noch genieren!
Für Pfarrer oder Biedermann gibt’s keinen
Sündenfall.
sie bilden einen endlos Zug,
ganz mühelos – denn derer gibt ´s genug,
wenn Menschen sich zusammen scharren.
*
Ihr meint, dass Rosenmontag ist?
Woher denn plötzlich der Humor?
Die Narren gibts noch lang danach
und ebenso zuvor.
Für Tollheit gibt es keine Frist.
*
Wozu also noch Karneval?
Warum sich noch maskieren?
Wer sollte sich denn heute noch genieren!
Für Pfarrer oder Biedermann gibt’s keinen
Sündenfall.
Samstag, 13. Februar 2010
Geld schwächt den Charakter
Hei, wie wär die Freude groß,
fiel das Glück mir in den Schoß!
Lotto spielen und gewinnen -
träumen darf man, nur nicht spinnen.
Will Fortuna uns verschonen
vor dem Geldstrom der Euronen,
dann ergibt das sehr viel Sinn!
Denn ich frag´ mich schnell wohin
mit dem Geld, das zu mir käme?
Erstens: dass ich mich nicht schäme,
würde ich auch etwas spenden
und der Dritten Welt was senden.
Doch das käm´ vielleicht nicht an…
also besser ließ ich’s dann.
Zweitens würde ich bedenken
der Verwandtschaft was zu schenken.
Rechtzeitig fällt mir da ein:
die ließen ´s andersum wohl sein.
Also nehm´ ich nochmals Maß
und ich hätte drittens: Spaß
mich als Playboy zu bewegen
und das Geld hinauszufegen.
Doch mein Rücken spricht dagegen.
Playboys müssen sich bewegen
auf und nieder und das rafft
sehr schnell hin die Manneskraft.
Somit komm ich zu dem Schluss:
Lotto spielen macht Verdruss.
Geld, so viel steht für mich fest
man besser in der Schweiz belässt.
Ich mach um Geld mir keine Sorgen,
denn hab´ ich keins, werd ich ´s mir borgen!
fiel das Glück mir in den Schoß!
Lotto spielen und gewinnen -
träumen darf man, nur nicht spinnen.
Will Fortuna uns verschonen
vor dem Geldstrom der Euronen,
dann ergibt das sehr viel Sinn!
Denn ich frag´ mich schnell wohin
mit dem Geld, das zu mir käme?
Erstens: dass ich mich nicht schäme,
würde ich auch etwas spenden
und der Dritten Welt was senden.
Doch das käm´ vielleicht nicht an…
also besser ließ ich’s dann.
Zweitens würde ich bedenken
der Verwandtschaft was zu schenken.
Rechtzeitig fällt mir da ein:
die ließen ´s andersum wohl sein.
Also nehm´ ich nochmals Maß
und ich hätte drittens: Spaß
mich als Playboy zu bewegen
und das Geld hinauszufegen.
Doch mein Rücken spricht dagegen.
Playboys müssen sich bewegen
auf und nieder und das rafft
sehr schnell hin die Manneskraft.
Somit komm ich zu dem Schluss:
Lotto spielen macht Verdruss.
Geld, so viel steht für mich fest
man besser in der Schweiz belässt.
Ich mach um Geld mir keine Sorgen,
denn hab´ ich keins, werd ich ´s mir borgen!
Meine Traurigkeit
Ich hab` mir einen Rucksack
aufgeschnallt,
darin ist meine Traurigkeit
verpackt.
Tat ich das nicht – ich fühlt´
mich bald
als wär´ ich in der Menge
splitternackt.
*
Ich trag ihn ständig auch bei
Nacht,
das ist zwar nicht bequem,
doch hab´ ich ihn fest zugemacht
vor Träumen, die nicht angenehm.
*
Ich schleppe emsig diese Bürde
und schreite forsch und froh
umher.
so bewahr ich meine Würde,
obgleich das Bündel wiegt schon
schwer.
*
Manchmal – ganz heimlich – mach`
ich’s auf.
seh´ auf das Elend dann
und nehme billigend in Kauf
zieht mich die Trauer wieder an.
aufgeschnallt,
darin ist meine Traurigkeit
verpackt.
Tat ich das nicht – ich fühlt´
mich bald
als wär´ ich in der Menge
splitternackt.
*
Ich trag ihn ständig auch bei
Nacht,
das ist zwar nicht bequem,
doch hab´ ich ihn fest zugemacht
vor Träumen, die nicht angenehm.
*
Ich schleppe emsig diese Bürde
und schreite forsch und froh
umher.
so bewahr ich meine Würde,
obgleich das Bündel wiegt schon
schwer.
*
Manchmal – ganz heimlich – mach`
ich’s auf.
seh´ auf das Elend dann
und nehme billigend in Kauf
zieht mich die Trauer wieder an.
Donnerstag, 11. Februar 2010
Südafrika
Löwen streifen durch Savannen
im Busch trompeten Elefanten.
Giraffen recken ihre langen
Hälse, um ans Blattwerk zu gelangen.
Schläfrig, träg der Leopard
auf dem Ast vom Brotfruchtbaum.
Jagd, die er beendet hat,
setzt sich fort in seinem Traum.
Zebra-Herden friedlich grasen
mittendrin auch mal ein Gnu.
Aufgeschreckte Affen rasen
auf den Pavianfelsen zu.
Geier hoch am Himmel kreisen.
Todesboten , voller Gier.
Auf die Stelle schon verweisen,
wo es liegt, das kranke Tier.
Prall und herrlich wächst der Wein
in der Ebe´ne hinterm Kap.
Hoffung sollt für alle sein
seit ´s Apartheid nicht mehr gab.
Land des Golds, der Diamanten,
Helden wie Christian de Wet,
Dynastien, die bekannten
machtest du so reich und fett!
Kap der Hoffnung – hörst das Stöhnen
aus den Townships deiner Armen,
Schiffssirenen übertönen
schrille Welt ohne Erbarmen!
im Busch trompeten Elefanten.
Giraffen recken ihre langen
Hälse, um ans Blattwerk zu gelangen.
Schläfrig, träg der Leopard
auf dem Ast vom Brotfruchtbaum.
Jagd, die er beendet hat,
setzt sich fort in seinem Traum.
Zebra-Herden friedlich grasen
mittendrin auch mal ein Gnu.
Aufgeschreckte Affen rasen
auf den Pavianfelsen zu.
Geier hoch am Himmel kreisen.
Todesboten , voller Gier.
Auf die Stelle schon verweisen,
wo es liegt, das kranke Tier.
Prall und herrlich wächst der Wein
in der Ebe´ne hinterm Kap.
Hoffung sollt für alle sein
seit ´s Apartheid nicht mehr gab.
Land des Golds, der Diamanten,
Helden wie Christian de Wet,
Dynastien, die bekannten
machtest du so reich und fett!
Kap der Hoffnung – hörst das Stöhnen
aus den Townships deiner Armen,
Schiffssirenen übertönen
schrille Welt ohne Erbarmen!
Mittwoch, 10. Februar 2010
Weiberfastnacht
Freches, keckes Weibervolk,
das durch unsere Straßen tollt,
schneidet Männern Schlipse ab
und – vielleicht was sonst noch schlapp?
Neckisch albern sie herum,
bützen – keiner schert sich drum.
Denn heut ist wohl Weiberfastnacht
ungestraft man so was macht.
Schmotziger Donnerstag im Süden,
Ausdrücke sind zwar verschieden,
doch gemeint ist stets das Gleiche.
Männer – hässlich, arme, reiche,
hütet euch vor weibisch Jecken.
Guter Rat: sich schnell verstecken.
Allerdings beim Rest im Jahr
sind die Närrinnen auch da!
Da bleibt ´s nicht beim Schlips abschneiden!
Männer sind nicht zu beneiden,
denn die Herrschaft ihrer Weiber
endet nicht nach Fastnacht - leider!
das durch unsere Straßen tollt,
schneidet Männern Schlipse ab
und – vielleicht was sonst noch schlapp?
Neckisch albern sie herum,
bützen – keiner schert sich drum.
Denn heut ist wohl Weiberfastnacht
ungestraft man so was macht.
Schmotziger Donnerstag im Süden,
Ausdrücke sind zwar verschieden,
doch gemeint ist stets das Gleiche.
Männer – hässlich, arme, reiche,
hütet euch vor weibisch Jecken.
Guter Rat: sich schnell verstecken.
Allerdings beim Rest im Jahr
sind die Närrinnen auch da!
Da bleibt ´s nicht beim Schlips abschneiden!
Männer sind nicht zu beneiden,
denn die Herrschaft ihrer Weiber
endet nicht nach Fastnacht - leider!
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