Wie man es mich als Kind lehrte:
Lieber Gott…
nein, geht nicht, das alte Testament spricht vom Gott der Rache
Allmächtiger Gott…
kann nicht sein, sonst wäre das Böse abgeschafft
Gütiger Vater…
gütig? Geht man so mit seinen Kindern um, lässt sie
vergasen, verhungern, umkommen in Krieg und Katastrophen
Himmlischer Vater…
mit Rauschebart auf dem Thron, wo ist Himmel? welche Vorstellung und Vater sh. o.
Mein Gott…
mein und wessen noch?
Herr…
trifft eher… ich dein Knecht und Sklave
und Du duldest keine anderen Götter neben dir..
gibt es sie denn? Was ist nun?
Unergründlich sind deine Wege, wenn Du
so geheimnisvoll bist… wie soll ich dich rufen?
Donnerstag, 12. August 2010
Will doch nur spielen...
Hundegebell unmelodisch
schallt erregt mir an das Ohr;
offenbar ist es wohl modisch
Kampfhunde am Eingangstor.
Hektor heißt das Ungetüm,
ca. 50 Kilo schwer,
rast am Zaune ungestüm
wie ein Teufel hin und her.
Bleckt ganz fürchterlich die Zähne,
Geifer fließt aus seinem Rachen,
ein Gebiss wie die Hyäne,
da vergeht ganz schnell das Lachen.
Der Besitzer frohgemut
kommt heraus zur Eingangspforte:
„Hektor tut nichts – er ist gut“,
sind beruhigende Worte.
Es ist klar – nur spielen wollt´ er,
so ein Biest ist ungefährlich.
Ich als Spielball? Nein, da sollt er
trollen sich, da bin ich ehrlich!
schallt erregt mir an das Ohr;
offenbar ist es wohl modisch
Kampfhunde am Eingangstor.
Hektor heißt das Ungetüm,
ca. 50 Kilo schwer,
rast am Zaune ungestüm
wie ein Teufel hin und her.
Bleckt ganz fürchterlich die Zähne,
Geifer fließt aus seinem Rachen,
ein Gebiss wie die Hyäne,
da vergeht ganz schnell das Lachen.
Der Besitzer frohgemut
kommt heraus zur Eingangspforte:
„Hektor tut nichts – er ist gut“,
sind beruhigende Worte.
Es ist klar – nur spielen wollt´ er,
so ein Biest ist ungefährlich.
Ich als Spielball? Nein, da sollt er
trollen sich, da bin ich ehrlich!
Dienstag, 10. August 2010
Dichter
Ich schöpfe aus dem Quell
der alle Lebensflüsse speist
der den Weg des Menschen
von Anfang bis Ende weist
von quirliger Freude
vom tosenden Fallen
auf dem Wege des Heute
und des Morgen – und allen
Abzweigen, Umwegen, Irrungen
Untiefen, Wirbeln und Wirrungen
erzähle vom Plätschern der Langeweile
betrachte Erinnern und Zeiteneile
der Liebe Ströme, grundtiefes Hassen
das Vergehen von Hoffnung, die nicht zu fassen
verweile bei glitter-gleißendem Glanz
und vergesse darüber auch nicht ganz,
dass der Lebensfluss endet und sich ergießt
dem Meere der Endlichkeit stetig zufließt.
Nicht Kläger, nicht Richter
einfach nur D i c h t e r
der alle Lebensflüsse speist
der den Weg des Menschen
von Anfang bis Ende weist
von quirliger Freude
vom tosenden Fallen
auf dem Wege des Heute
und des Morgen – und allen
Abzweigen, Umwegen, Irrungen
Untiefen, Wirbeln und Wirrungen
erzähle vom Plätschern der Langeweile
betrachte Erinnern und Zeiteneile
der Liebe Ströme, grundtiefes Hassen
das Vergehen von Hoffnung, die nicht zu fassen
verweile bei glitter-gleißendem Glanz
und vergesse darüber auch nicht ganz,
dass der Lebensfluss endet und sich ergießt
dem Meere der Endlichkeit stetig zufließt.
Nicht Kläger, nicht Richter
einfach nur D i c h t e r
Montag, 9. August 2010
Biene
Welch ein fleißiges Insekt
doch in einer Biene steckt.
Sammelt Pollen unermüdlich
tut sich nur am Nektar gütlich
und mit Sammel-Leidenschaft
es viel in die Waben schafft.
Nur die Drohnen, diese faulen,
würden über Arbeit maulen
haben Liebe nur im Sinn,
treiben ´s mit der Königin.
Neidisch schauen all die Bienen
denn sie müssen denen dienen,
die es sich bequem gemacht.
Doch eines Tages, über Nacht,
gibt es dann ein bös Erwachen,
weil die Bienen endlich machen,
was sie sich oft vorgenommen:
keine Drohne wird entkommen;
man sticht sie tot – nun ist es aus,
wirft sie danach zum Flugloch raus.
Ist Männlichkeit erst mal dahin
verliert das Männchen seinen Sinn.
Ist deren Jammern dann verstummt,
das Weibervolk froh weiter summt.
doch in einer Biene steckt.
Sammelt Pollen unermüdlich
tut sich nur am Nektar gütlich
und mit Sammel-Leidenschaft
es viel in die Waben schafft.
Nur die Drohnen, diese faulen,
würden über Arbeit maulen
haben Liebe nur im Sinn,
treiben ´s mit der Königin.
Neidisch schauen all die Bienen
denn sie müssen denen dienen,
die es sich bequem gemacht.
Doch eines Tages, über Nacht,
gibt es dann ein bös Erwachen,
weil die Bienen endlich machen,
was sie sich oft vorgenommen:
keine Drohne wird entkommen;
man sticht sie tot – nun ist es aus,
wirft sie danach zum Flugloch raus.
Ist Männlichkeit erst mal dahin
verliert das Männchen seinen Sinn.
Ist deren Jammern dann verstummt,
das Weibervolk froh weiter summt.
Wie das Pferd entstand
Der Herrgott hatte gute Laune,
weil Ruhe war am Himmelsthron.
Es schwieg der Engel mit Posaune
seit ein paar Sternenstunden schon
So strotzte er voll Tatendrang
er wollt ein neues Wesen schaffen
und überlegte breit und lang
was passt zum Menschen oder Affen.
Ein Freund des Menschen sollt es sein
doch auch von großem Nutzen
der spannt es für die Arbeit ein
doch sollt er’s pflegen und auch putzen.
Und da der Mensch das Rad erfand
auch anderes Gefährt,
da hat der Herrgott es erkannt:
es fehlte noch das Pferd.
Das war recht groß, das kostet Kraft
und Mühe auch recht viel,
das Pferd hat grad er noch geschafft
jedoch noch nicht das Aut´mobil!
weil Ruhe war am Himmelsthron.
Es schwieg der Engel mit Posaune
seit ein paar Sternenstunden schon
So strotzte er voll Tatendrang
er wollt ein neues Wesen schaffen
und überlegte breit und lang
was passt zum Menschen oder Affen.
Ein Freund des Menschen sollt es sein
doch auch von großem Nutzen
der spannt es für die Arbeit ein
doch sollt er’s pflegen und auch putzen.
Und da der Mensch das Rad erfand
auch anderes Gefährt,
da hat der Herrgott es erkannt:
es fehlte noch das Pferd.
Das war recht groß, das kostet Kraft
und Mühe auch recht viel,
das Pferd hat grad er noch geschafft
jedoch noch nicht das Aut´mobil!
Sonntag, 8. August 2010
Gottes Dom
Laubwald, deine Buchenkronen,
wahrer Dom aus Gottes Hand.
Hort in dem Geschöpfe wohnen
wie der Herr sie einst erfand:
frei und niemand untertänig
nicht geknechtet, nicht gezähmt
wild geboren und so gnädig
Lebensfreude, die nicht schämt.
Es erschallt der Vogelsang
Gott zur Ehr und Gott zum Dank.
wahrer Dom aus Gottes Hand.
Hort in dem Geschöpfe wohnen
wie der Herr sie einst erfand:
frei und niemand untertänig
nicht geknechtet, nicht gezähmt
wild geboren und so gnädig
Lebensfreude, die nicht schämt.
Es erschallt der Vogelsang
Gott zur Ehr und Gott zum Dank.
Sommerimpressionen in der Börde
Ein leichter Wind streicht übers Korn
er streichelt reife Ähren
der Sommer schüttet sein Füllhorn
wird reiche Ernte uns gewähren.
Geduckt im Nest recht wohl getarnt
der Kornweih-Nachwuchs liegt
das Kornweih-Weibchen, wohl gewarnt,
nervöse Kreise drüber fliegt.
So friedlich liegt die Börde da
die Landschaft öffnet weiten Blick
die Fruchtbarkeit des Landes wird hier offenbar
legt Zeugnis ab von der Bewohner Glück.
Ein leichter Wind streicht übers Feld
es fängt das Licht der Sonne golden ein.
Es ist ein schöner Platz auf dieser Welt
und Sommerfreuden stellen sich beim Betrachter ein.
er streichelt reife Ähren
der Sommer schüttet sein Füllhorn
wird reiche Ernte uns gewähren.
Geduckt im Nest recht wohl getarnt
der Kornweih-Nachwuchs liegt
das Kornweih-Weibchen, wohl gewarnt,
nervöse Kreise drüber fliegt.
So friedlich liegt die Börde da
die Landschaft öffnet weiten Blick
die Fruchtbarkeit des Landes wird hier offenbar
legt Zeugnis ab von der Bewohner Glück.
Ein leichter Wind streicht übers Feld
es fängt das Licht der Sonne golden ein.
Es ist ein schöner Platz auf dieser Welt
und Sommerfreuden stellen sich beim Betrachter ein.
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