Horch – es ist als wenn wer schießt
von fern ertönt Gebell der Hunde.
Seit mein Jagdherr Rente genießt,
bin ich nicht mehr in der Runde.
Jagdlust hin und Jagdlust her
diese Zeit scheint nun vorüber.
Fällt Verzicht auch noch so schwer,
macht ´s die Stimmung doch nicht trüber.
Kann Natur auch so genießen,
mich erfreuen an dem Wild
muss nicht unbedingt drauf schießen
bin wohl auch schon altermild.
Hab ´s erlebt und auch genossen,
die Erfahrung macht mich reich-
und den lieben Jagdgenossen:
Waidmannsheil – und Dank zugleich!
Freitag, 5. November 2010
Donnerstag, 4. November 2010
So ist der November
Grau in grau und wolkenschwer
zeigt der Himmel sich verhangen
und die Stimmung rings umher
ist zum Grillen fangen!
Der November offenbart sich
heut´ von seiner finsteren Seite.
Fröhlichkeit lässt mich im Stich,
was ich nicht bestreite.
Luft, die nieselich und kalt,
lässt die Leute schauern,
jeder eilt und suchet bald
Schutz hinter Häusermauern.
Ach, November, ungeliebt,
machst uns wenig Freude,
wenn es auch noch Nebel gibt,
bleib zu Haus ich heute.
zeigt der Himmel sich verhangen
und die Stimmung rings umher
ist zum Grillen fangen!
Der November offenbart sich
heut´ von seiner finsteren Seite.
Fröhlichkeit lässt mich im Stich,
was ich nicht bestreite.
Luft, die nieselich und kalt,
lässt die Leute schauern,
jeder eilt und suchet bald
Schutz hinter Häusermauern.
Ach, November, ungeliebt,
machst uns wenig Freude,
wenn es auch noch Nebel gibt,
bleib zu Haus ich heute.
Ende des Seins
Nicht Freude, nicht Schmerz,
begraben dahin
worin liegt da der Sinn?
Nicht Glück, nicht Liebe,
nichts was du gehasst,
niemand da, der weiß,
dass du einmal warst.
Lärm nicht, nicht Stille,
kein Empfinden der Ruh,
mit Erde bedeckt,
das Totenhaus zu.
Nicht Abend nicht Morgen,
kein Erwachen, kein Wecken
gebleichtes Gebein bleibt
im Erdenreich stecken.
Nicht Glaube, nicht Hoffnung,
niemand da, der erweckt,
Ideen begraben
mit Erde bedeckt.
Nicht zählen die Stunden…
verblichen die Zeit
ins Nichts nun verschwunden
in Ewigkeit.
begraben dahin
worin liegt da der Sinn?
Nicht Glück, nicht Liebe,
nichts was du gehasst,
niemand da, der weiß,
dass du einmal warst.
Lärm nicht, nicht Stille,
kein Empfinden der Ruh,
mit Erde bedeckt,
das Totenhaus zu.
Nicht Abend nicht Morgen,
kein Erwachen, kein Wecken
gebleichtes Gebein bleibt
im Erdenreich stecken.
Nicht Glaube, nicht Hoffnung,
niemand da, der erweckt,
Ideen begraben
mit Erde bedeckt.
Nicht zählen die Stunden…
verblichen die Zeit
ins Nichts nun verschwunden
in Ewigkeit.
Dienstag, 2. November 2010
Zu früh mein Herr...
Es sprach nach scharfem Schnitte
der Tod zu mir: „na bitte,
tritt ein hier in mein Reich
dort sind sich alle gleich!“
Gleich? Offenbar wohl schon,
denn alle war´n im gleichen Ton
schön farblich abgestimmt.
Damit auch keiner wem was nimmt
war´n nackt sie alle als Gerippe
und keiner krank – nicht einmal Grippe!
Trotzdem schien ´s nicht das Paradies,
so sagte ich zum Tode dies:
„du kommst mir heute nicht als Freund,
eher als Schreckgespenst wie ´s scheint!“
„Du hast ´s erkannt,“ so sprach er schwach.
Entschwand dem Traum – ich wurde wach!
der Tod zu mir: „na bitte,
tritt ein hier in mein Reich
dort sind sich alle gleich!“
Gleich? Offenbar wohl schon,
denn alle war´n im gleichen Ton
schön farblich abgestimmt.
Damit auch keiner wem was nimmt
war´n nackt sie alle als Gerippe
und keiner krank – nicht einmal Grippe!
Trotzdem schien ´s nicht das Paradies,
so sagte ich zum Tode dies:
„du kommst mir heute nicht als Freund,
eher als Schreckgespenst wie ´s scheint!“
„Du hast ´s erkannt,“ so sprach er schwach.
Entschwand dem Traum – ich wurde wach!
Nasenbär oder wie ein Bär zum Pinocchio wurde
Es lebte einst ein Bär im Wald,
er war heimtückisch und verlogen
zudem von dem Gemüt eiskalt
hat Artgenossen auch betrogen.
Der Guten Fee kam das zu Ohren.
Die war darüber sehr erbost
hat die Geduld mit ihm verloren
und spendete den Opfern Trost.
Zugleich hat sie ihn abgestraft
den alten Schwerenot.
Sie zog den Bär mit aller Kraft
die Nase lang, sowie er log.
Das ging nun schon Jahr aus Jahr ein,
das Tier hatte es schwer -
am Ende kam ´s, wie sollt es sein,
es wurde zu ´nem Nasenbär!
er war heimtückisch und verlogen
zudem von dem Gemüt eiskalt
hat Artgenossen auch betrogen.
Der Guten Fee kam das zu Ohren.
Die war darüber sehr erbost
hat die Geduld mit ihm verloren
und spendete den Opfern Trost.
Zugleich hat sie ihn abgestraft
den alten Schwerenot.
Sie zog den Bär mit aller Kraft
die Nase lang, sowie er log.
Das ging nun schon Jahr aus Jahr ein,
das Tier hatte es schwer -
am Ende kam ´s, wie sollt es sein,
es wurde zu ´nem Nasenbär!
Montag, 1. November 2010
Nibelungen.....
Nibelungen oder
SOEST UND NI(EG)ELUNGEN
Zog einst die Nibelungen-Schar
als´ noch in TEUSCHLAND finster war
die Lippe lang mit ihrem Tross
schnurstracks vorbei auch noch an Soest?
Historiker behaupten dies –
ich glaub, dass man sie Stadt links
liegen ließ.
Die Herren nehm´ uns auf die Schippe
Kriemhild war nie am Rand der Lippe.
Sie zogen – so es sie gegeben -
nach Ungarn, ließen dort ihr Leben.
Der Ring des Nibelungen ist
deshalb auch weiterhin vermisst.
Da könnt ihr noch so fleißig graben,
an falschen Stellen Erde schaben.
Wenn Wunsch der Vater der Gedanken,
gerät die Wirklichkeit ins Wanken.
So simpel ist die Sagenwelt,
wenn fruchtbar sie auf Börde-Boden fällt.
Draus wird dann Marketender-Mus
für Simplicius Simplicissimus!
SOEST UND NI(EG)ELUNGEN
Zog einst die Nibelungen-Schar
als´ noch in TEUSCHLAND finster war
die Lippe lang mit ihrem Tross
schnurstracks vorbei auch noch an Soest?
Historiker behaupten dies –
ich glaub, dass man sie Stadt links
liegen ließ.
Die Herren nehm´ uns auf die Schippe
Kriemhild war nie am Rand der Lippe.
Sie zogen – so es sie gegeben -
nach Ungarn, ließen dort ihr Leben.
Der Ring des Nibelungen ist
deshalb auch weiterhin vermisst.
Da könnt ihr noch so fleißig graben,
an falschen Stellen Erde schaben.
Wenn Wunsch der Vater der Gedanken,
gerät die Wirklichkeit ins Wanken.
So simpel ist die Sagenwelt,
wenn fruchtbar sie auf Börde-Boden fällt.
Draus wird dann Marketender-Mus
für Simplicius Simplicissimus!
Man kann froh sein
November hat sich eingefunden
und in den trüben finst´ren Stunden
wird wieder etwas mehr gelesen,
auch schlägt man nach, was mal gewesen.
Romane, Krimis oder Thriller
manch einer liest auch schon mal Schiller,
was seltener, denn seine Werke
fordern Verständnis, Geistesstärke.
Doch froh kann man schon heute sein,
schaut JUGEND mal ins Buch hinein,
ist interessiert nicht als ein Depp
bekloppter Texte wie beim RAP.
und in den trüben finst´ren Stunden
wird wieder etwas mehr gelesen,
auch schlägt man nach, was mal gewesen.
Romane, Krimis oder Thriller
manch einer liest auch schon mal Schiller,
was seltener, denn seine Werke
fordern Verständnis, Geistesstärke.
Doch froh kann man schon heute sein,
schaut JUGEND mal ins Buch hinein,
ist interessiert nicht als ein Depp
bekloppter Texte wie beim RAP.
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