Für die Reise in die Zukunft packt
man Illusionen ein,
hastig - nicht sehr gut verschnürt
man viele unterwegs verliert.
Das Ziel, das End´ weiß EINER nur allein.
Jeder geht auf diese Reise.
Hoffnung heißt der Reisebus,
weil im Leben alles einfach und
auch besser werden muß –
diese Ansicht ist nicht weise.
Denn die Reise in die Zukunft
kann von kurzer Dauer sein,
besser man stellt sich drauf ein
und man handelt jeden Tag mit
gebotener Vernunft!
Freitag, 7. Januar 2011
Donnerstag, 6. Januar 2011
Was für ein "Kaliber"
Die Kröte, so um die drei Pfund,
heute in der Zeitung stund.
Wußt nicht, dass so ein Krötenweib
sich Pfunde anfrißt zum Vertreib
der Langeweile und der Zeit.
Sie war so lang, so wie sie breit.
Ich dachte, dass der Schlankheitswahn
steckt auch die Krötenweiber an.
Da habe ich wohl fehl gedacht!
Ich spür schon wie der Teufel lacht,
vor Freude mit dem Schwanze zucken,
verdammt er mich zum Krötenschlucken.
heute in der Zeitung stund.
Wußt nicht, dass so ein Krötenweib
sich Pfunde anfrißt zum Vertreib
der Langeweile und der Zeit.
Sie war so lang, so wie sie breit.
Ich dachte, dass der Schlankheitswahn
steckt auch die Krötenweiber an.
Da habe ich wohl fehl gedacht!
Ich spür schon wie der Teufel lacht,
vor Freude mit dem Schwanze zucken,
verdammt er mich zum Krötenschlucken.
Ein Wintermärchen
Des Frostes eisiger Atem haucht
vorsichtig sanft durch kalt Geäst
wo wenig Feuchtigkeit es braucht
Kristalle auf Kristall sich setzt.
Die Äste aber an dem Baum,
die neigen sich vor weißer Pracht.
Im Nu entsteht ein Märchentraum,
daß selbst die Wintersonne lacht.
Sie wirft ihr Strahlenbündel hell
Durch glitzernd filigran Gebilde,
der Wolkenregisseur jedoch verändert schnell
und dämpft das grelle Weiß behutsam, milde.
Der Winter als ein Architekt der Pracht,
der durch den Frost kristall´ne Blüten treibt,
der aus der nackten Kahlheit Herrlichkeiten macht
entwirft ein Bild vor dem erstaunt man sich
die Augen reibt.
vorsichtig sanft durch kalt Geäst
wo wenig Feuchtigkeit es braucht
Kristalle auf Kristall sich setzt.
Die Äste aber an dem Baum,
die neigen sich vor weißer Pracht.
Im Nu entsteht ein Märchentraum,
daß selbst die Wintersonne lacht.
Sie wirft ihr Strahlenbündel hell
Durch glitzernd filigran Gebilde,
der Wolkenregisseur jedoch verändert schnell
und dämpft das grelle Weiß behutsam, milde.
Der Winter als ein Architekt der Pracht,
der durch den Frost kristall´ne Blüten treibt,
der aus der nackten Kahlheit Herrlichkeiten macht
entwirft ein Bild vor dem erstaunt man sich
die Augen reibt.
Mittwoch, 5. Januar 2011
Sauereien macht nur der Mensch
Sag, wieviel von Dioxin
steckt nun in den Eiern drin?
Hennen, die die Eier legen
können kaum wohl Anwort geben,
da man Regeln so mißachtet,
werden viele abgeschlachtet.
Das Sprichwort: sag mir was du ißt
und ich sag dir wer du bist
wandelt sich in Ironie:
was man ißt, das weiß man nie,
also du auch niemals weißt
wer du bist – nur was du scheißt!
Toxologisch ausgestaltet
so der Körper nur verwaltet,
was du ihm hast zugeführt,
wenngleich selbst nicht angerührt.
Klag nicht an die Legehennen,
die dazu doch gar nichts können!
Menschen sind ´s , die sich verwandeln
in Schweine, welche gierig handeln.
Doch täte ich dem Borstenvieh
Unrecht, wenn ich diesem zieh
solcher Art Verhaltensweisen.
Das kennt man nur in Menschen-Kreisen!
steckt nun in den Eiern drin?
Hennen, die die Eier legen
können kaum wohl Anwort geben,
da man Regeln so mißachtet,
werden viele abgeschlachtet.
Das Sprichwort: sag mir was du ißt
und ich sag dir wer du bist
wandelt sich in Ironie:
was man ißt, das weiß man nie,
also du auch niemals weißt
wer du bist – nur was du scheißt!
Toxologisch ausgestaltet
so der Körper nur verwaltet,
was du ihm hast zugeführt,
wenngleich selbst nicht angerührt.
Klag nicht an die Legehennen,
die dazu doch gar nichts können!
Menschen sind ´s , die sich verwandeln
in Schweine, welche gierig handeln.
Doch täte ich dem Borstenvieh
Unrecht, wenn ich diesem zieh
solcher Art Verhaltensweisen.
Das kennt man nur in Menschen-Kreisen!
Sonntag, 2. Januar 2011
Stierk(r)ampf
Erwartungsvoll in der Arena sitzen
Im Sonntagsstaat die Madrilenen
Sie werden an dem Schauspiel sich erhitzen
Und zitternd sich nach Sensationen sehnen.
Das bluti´ge Spiel eröffnen die Fanfaren,
der Paso Doble klingt im weiten Rund
und wie vor über 150 Jahren
tut dies dem Auftakt vom Spektakel kund.
Im bunten Aufzug schreiten die Akteure,
die Bandarilleros, Picadores zu Pferde
die Matadore und die anderen Akteure
bewegen sich wie auf geweihter Erde.
Ein Raunen geht durchs Publikum.
Es öffnet sich ein Tor:
Dann eisig Stille ringsherum,
es stürmt ein Kraftpaket von Stier hervor.
Er treibt die Bandarilleros durch das Rund,
die ihm mit bunten Spießen Wunden reißen,
das Publikum tut sein Gefallen kund,
kein Mensch mit Mitgefühl kann das gut heißen!
Der Stier, durch Blutverlust geschwächt,
steht schwankend vor dem Matador.
Der hebt den Degen – sticht er schlecht,
brüllt ihm die Menge Schmach ins Ohr.
Doch Schmach ist, was der Mensch hier treibt,
es amüsiert ihn Todesstöhnen,
wenn er auf dieser primitiven Stufe stehen bleibt,
wird sich sein Schöpfer nicht mit ihm versöhnen!
Im Sonntagsstaat die Madrilenen
Sie werden an dem Schauspiel sich erhitzen
Und zitternd sich nach Sensationen sehnen.
Das bluti´ge Spiel eröffnen die Fanfaren,
der Paso Doble klingt im weiten Rund
und wie vor über 150 Jahren
tut dies dem Auftakt vom Spektakel kund.
Im bunten Aufzug schreiten die Akteure,
die Bandarilleros, Picadores zu Pferde
die Matadore und die anderen Akteure
bewegen sich wie auf geweihter Erde.
Ein Raunen geht durchs Publikum.
Es öffnet sich ein Tor:
Dann eisig Stille ringsherum,
es stürmt ein Kraftpaket von Stier hervor.
Er treibt die Bandarilleros durch das Rund,
die ihm mit bunten Spießen Wunden reißen,
das Publikum tut sein Gefallen kund,
kein Mensch mit Mitgefühl kann das gut heißen!
Der Stier, durch Blutverlust geschwächt,
steht schwankend vor dem Matador.
Der hebt den Degen – sticht er schlecht,
brüllt ihm die Menge Schmach ins Ohr.
Doch Schmach ist, was der Mensch hier treibt,
es amüsiert ihn Todesstöhnen,
wenn er auf dieser primitiven Stufe stehen bleibt,
wird sich sein Schöpfer nicht mit ihm versöhnen!
Was für eine Katze
Kuschelig, das Kätzchen,
es schnurrt und schmiegt sich an.
Ein echtes Samtpfot-Schätzchen,
das lieb, so lieb sein kann.
Und streichel ich es zärtlich
vom Köpfchen übern Rücken,
dann räkelt ´s sich behaglich,
ein Anblick zum Entzücken.
Nur manchmal stört das Fauchen
und auch das Krallenzeigen,
dann bitte ich das Frauchen:
oh, Liebste, laß das bleiben!
es schnurrt und schmiegt sich an.
Ein echtes Samtpfot-Schätzchen,
das lieb, so lieb sein kann.
Und streichel ich es zärtlich
vom Köpfchen übern Rücken,
dann räkelt ´s sich behaglich,
ein Anblick zum Entzücken.
Nur manchmal stört das Fauchen
und auch das Krallenzeigen,
dann bitte ich das Frauchen:
oh, Liebste, laß das bleiben!
Wirklich kein eigener Wille?
Die Nacht, sagt man, ist keines Menschen Freund.
Die Dunkelheit verbreitet Unbehagen,
doch auch tagsüber, wenn die Sonne scheint,
sich manche Menschen nicht vertragen.
So ist es gleich zu welcher Tageszeit
der Mensch sich unter Seinesgleichen wagt.
Fügt er dem Mitmensch bitteres Leid,
ist es egal, ob ´s nachtet oder tagt.
Der Mensch im dunklen Drang befangen,
hat sich den Göttern abgewandt.
Sein Handeln stoppt nicht Furcht noch Bangen
vor den Eyrinien, die Oplympier gesandt.
Nicht schreckt die Strafe, die den Tätern
zwangsläufig auf dem Fuße folgt.
Erbsünden, überkommen von den Vätern
ist durch die Gottheiten gewollt?
Die Dunkelheit verbreitet Unbehagen,
doch auch tagsüber, wenn die Sonne scheint,
sich manche Menschen nicht vertragen.
So ist es gleich zu welcher Tageszeit
der Mensch sich unter Seinesgleichen wagt.
Fügt er dem Mitmensch bitteres Leid,
ist es egal, ob ´s nachtet oder tagt.
Der Mensch im dunklen Drang befangen,
hat sich den Göttern abgewandt.
Sein Handeln stoppt nicht Furcht noch Bangen
vor den Eyrinien, die Oplympier gesandt.
Nicht schreckt die Strafe, die den Tätern
zwangsläufig auf dem Fuße folgt.
Erbsünden, überkommen von den Vätern
ist durch die Gottheiten gewollt?
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