Weine nicht beim Abschiedsweh
Freue dich wenn ich dich wiederseh´
Wenn wir uns wieder in die Arme sinken
Einander unseren Atem trinken
Dein Kußmund sich an meine Lippen schmiegt
Dein Körper sich in meinen Armen wiegt
Die Zeit verhält in diesem Augenblick
Ein unassprechliches Gefühl von Glück
Drum weine nicht – ein kurzer Trennungsschmerz
Verbreitet süße Sehnsucht dir im Herz
Es klopft je näher jene Stunde rückt
In der sich deins an meines fest gedrückt
Mittwoch, 8. Juni 2011
Maultier oder Sklavendasein
Das Maultier heißt nicht so weil ´s mault
Es ist im Gegenteil sehr willig
Es freut sich wenn man es mal krault
Auch ist ´ s als Arbeitstier recht billig.
Da trittfest auch in großen Höhen
Bepackt mit Kisten der Brigade
Ist ´s als Transport-Tier gern gesehen
Für ´s Militär an sich zu schade.
Mit Mörsern und hoch explosiv
Mit Munition bespickt
Da ging es auch schon manchmal schief.
Man hat ´s s so in den Tod geschickt.
Dies Schicksal aber bleibt erspart
Den Fohlen – solche kann ´s nicht geben
Wenn Maultier sich mit Maultier paart
Entsteht daraus kein neues Leben.
Ach, die Natur ist wirklich klug:
Sie will es nicht gestatten
Denn Sklaven gibt es schon genug!
Ein Schelm – wer denkt an GATTEN!
Es ist im Gegenteil sehr willig
Es freut sich wenn man es mal krault
Auch ist ´ s als Arbeitstier recht billig.
Da trittfest auch in großen Höhen
Bepackt mit Kisten der Brigade
Ist ´s als Transport-Tier gern gesehen
Für ´s Militär an sich zu schade.
Mit Mörsern und hoch explosiv
Mit Munition bespickt
Da ging es auch schon manchmal schief.
Man hat ´s s so in den Tod geschickt.
Dies Schicksal aber bleibt erspart
Den Fohlen – solche kann ´s nicht geben
Wenn Maultier sich mit Maultier paart
Entsteht daraus kein neues Leben.
Ach, die Natur ist wirklich klug:
Sie will es nicht gestatten
Denn Sklaven gibt es schon genug!
Ein Schelm – wer denkt an GATTEN!
Dienstag, 7. Juni 2011
Dagegen
Es keimt eine Idee –
Sie scheint verwegen
Ganz ungeprüft ist man
dagegen.
Es entsteht ein neuer Stil –
Er kommt recht ungelegen
Und schon ist man sofort
dagegen.
Ein Lichtblick in der Politik
Ein Schritt auf neuen Wegen
Das aber paßt wem einfach nicht
Und schon ist man
dagegen.
Veränderung ist angesagt –
Auf Dörfern ganz entlegen
Den Pfarrer hat man nicht gefragt
Jetzt sind auch alle
dagegen.
Die erste Liebe blühet auf –
Ein Kuß kann das belegen
Doch beide Elternpaare sind
Wie sollt es sein –
dagegen.
Dagegen sein ist heute Pflicht –
Man hat doch nichts zu schaffen
Mit dem DAFÜR
Wir äffen nach – wir sind noch Affen!
Wann öffnet sich die Käfigtür?
Sie scheint verwegen
Ganz ungeprüft ist man
dagegen.
Es entsteht ein neuer Stil –
Er kommt recht ungelegen
Und schon ist man sofort
dagegen.
Ein Lichtblick in der Politik
Ein Schritt auf neuen Wegen
Das aber paßt wem einfach nicht
Und schon ist man
dagegen.
Veränderung ist angesagt –
Auf Dörfern ganz entlegen
Den Pfarrer hat man nicht gefragt
Jetzt sind auch alle
dagegen.
Die erste Liebe blühet auf –
Ein Kuß kann das belegen
Doch beide Elternpaare sind
Wie sollt es sein –
dagegen.
Dagegen sein ist heute Pflicht –
Man hat doch nichts zu schaffen
Mit dem DAFÜR
Wir äffen nach – wir sind noch Affen!
Wann öffnet sich die Käfigtür?
Montag, 6. Juni 2011
Der Hund und die Wölfin
Er hatte sie schon einige Nächte beobachtet wie sie um den Schafpferch schlich.
Nach Art der Wölfe hatte sie sich nie ganz in die Nähe der Schafe gewagt ohne vorsichtig das Umfeld zu erkunden. Die Schafe hatten gerade gelammt und die Wölfin war schier verrückt vor Gier nach dem zarten Fleisch. Allerdings gab es drei Hütehunde, die ihre Annäherung wohl mit ziemlichen Gebell gemeldet hätten.
Nein, nicht alle Hunde, denn es gab einen, der die wilde Schönheit schon seit längerem beobachtet hatte und sich in sie verliebte. Eines Nachts als die Wölfin sich im Mondlicht heranschlich aber von den anderen Hütehunden verbellt wurde, schlich sich der besagte Verliebte aus dem Pferch und folgte seiner Angebeteten bis zu ihrem Versteck – einer kleinen Höhle weit entfernt von dem Weideplatz – denn Wölfe sind im allgemeinen sehr scheu und meiden den Menschen.
Folglich war die Jägerin gar nicht erfreut, den liebestollen Hütehund bei ihrem Versteck zu sehen. Der merkte jedoch ihren Ärger und schmeichelte ihr, damit sie sich nicht agressiv auf ihn stürzte.
„Meine Gevatterin, eure wilde Schönheit hat mich geblendet, ich sah, wie euch nach den Lämmchen gelüstet und möchte euch meine Dienste im Namen der Minne anbieten.“
Sprach ´s und gab sich sehr untertänig indem er sich jaulend vor sie in den Staub warf. Die Wölfin hatte in ihrem wilden Leben derartige Hingabe noch nicht erlebt. Dennoch blieb sie vorsichtig und knurrte: „ wenn du mir gefällig sein willst, dann führe mich an deinen Wächterkollegen vorbei, damit ich mir ein Lamm stehlen kann. Dann werden wir sehen, was deine Worte für mich wert sind.“
Der Hund war ´s zufrieden und so schlichen beide sich an den Pferch heran, wobei die Ortskunde des Verräters so hilfreich war, daß die beiden anderen Hütehunde keine Witterung nahmen und das Raubtier ungehindert sich unter die Schafe mischen konnte. Dort war ihre Gier so groß, daß sie ein wahres Blutbad unter den neugeborenen Lämmern anrichtete. Alle Vorsicht außer acht lassend, biß sie wie wild um sich, so daß die Schafe blökend in Panik gerieten. Nun stürzten die Hütehunde wütend herbei. Die Wölfin, die häufiger schon zu Gejagten wurde, erfaßte die Situation sofort sprang über die Umzäunung und verschwand im Dunkel der Nacht. Der Verräter, der sich auch an dem Blutbad beteiligt hatte, konnte sich nicht schnell genug entfernen. Die Blutspuren um seine Schnauze waren zudem eindeutig.
Die beiden Hütehunde fielen über ihn her, bissen ihm ein Ohr ab und hätten in ihrer Wut den Hund wahrscheinlich zu Tode gebissen, hätte ihr Herr sie nicht zu sich gerufen, um die Schafe wieder zur Räson zu bringen.
Das nutze der verletzte Hund, um sich eilig, d.h. sofern dies seine Wunden zuließen, zu verdrücken. Er schleppte sich mehr denn er ging zu dem Versteck der Wölfin. Die empfing ihn mit zornigem Knurren. „Was willst du Jammerlappen von mir,“ herrschte sie ihn an.
Wegen deiner Dummheit hätte ich bald mein Leben lassen müssen“ Glaub nicht, daß du ungestraft davonkommst!“ Mit einem Satz sprang sie dem überraschten Hund an die Kehle
und biß diese durch. Zufrieden wandte sie sich ab und murmelte vor sich hin: „so wird es jedem ergehen, der willkürlich sein Lager wegen eines Vorteils wechselt.“
Nach Art der Wölfe hatte sie sich nie ganz in die Nähe der Schafe gewagt ohne vorsichtig das Umfeld zu erkunden. Die Schafe hatten gerade gelammt und die Wölfin war schier verrückt vor Gier nach dem zarten Fleisch. Allerdings gab es drei Hütehunde, die ihre Annäherung wohl mit ziemlichen Gebell gemeldet hätten.
Nein, nicht alle Hunde, denn es gab einen, der die wilde Schönheit schon seit längerem beobachtet hatte und sich in sie verliebte. Eines Nachts als die Wölfin sich im Mondlicht heranschlich aber von den anderen Hütehunden verbellt wurde, schlich sich der besagte Verliebte aus dem Pferch und folgte seiner Angebeteten bis zu ihrem Versteck – einer kleinen Höhle weit entfernt von dem Weideplatz – denn Wölfe sind im allgemeinen sehr scheu und meiden den Menschen.
Folglich war die Jägerin gar nicht erfreut, den liebestollen Hütehund bei ihrem Versteck zu sehen. Der merkte jedoch ihren Ärger und schmeichelte ihr, damit sie sich nicht agressiv auf ihn stürzte.
„Meine Gevatterin, eure wilde Schönheit hat mich geblendet, ich sah, wie euch nach den Lämmchen gelüstet und möchte euch meine Dienste im Namen der Minne anbieten.“
Sprach ´s und gab sich sehr untertänig indem er sich jaulend vor sie in den Staub warf. Die Wölfin hatte in ihrem wilden Leben derartige Hingabe noch nicht erlebt. Dennoch blieb sie vorsichtig und knurrte: „ wenn du mir gefällig sein willst, dann führe mich an deinen Wächterkollegen vorbei, damit ich mir ein Lamm stehlen kann. Dann werden wir sehen, was deine Worte für mich wert sind.“
Der Hund war ´s zufrieden und so schlichen beide sich an den Pferch heran, wobei die Ortskunde des Verräters so hilfreich war, daß die beiden anderen Hütehunde keine Witterung nahmen und das Raubtier ungehindert sich unter die Schafe mischen konnte. Dort war ihre Gier so groß, daß sie ein wahres Blutbad unter den neugeborenen Lämmern anrichtete. Alle Vorsicht außer acht lassend, biß sie wie wild um sich, so daß die Schafe blökend in Panik gerieten. Nun stürzten die Hütehunde wütend herbei. Die Wölfin, die häufiger schon zu Gejagten wurde, erfaßte die Situation sofort sprang über die Umzäunung und verschwand im Dunkel der Nacht. Der Verräter, der sich auch an dem Blutbad beteiligt hatte, konnte sich nicht schnell genug entfernen. Die Blutspuren um seine Schnauze waren zudem eindeutig.
Die beiden Hütehunde fielen über ihn her, bissen ihm ein Ohr ab und hätten in ihrer Wut den Hund wahrscheinlich zu Tode gebissen, hätte ihr Herr sie nicht zu sich gerufen, um die Schafe wieder zur Räson zu bringen.
Das nutze der verletzte Hund, um sich eilig, d.h. sofern dies seine Wunden zuließen, zu verdrücken. Er schleppte sich mehr denn er ging zu dem Versteck der Wölfin. Die empfing ihn mit zornigem Knurren. „Was willst du Jammerlappen von mir,“ herrschte sie ihn an.
Wegen deiner Dummheit hätte ich bald mein Leben lassen müssen“ Glaub nicht, daß du ungestraft davonkommst!“ Mit einem Satz sprang sie dem überraschten Hund an die Kehle
und biß diese durch. Zufrieden wandte sie sich ab und murmelte vor sich hin: „so wird es jedem ergehen, der willkürlich sein Lager wegen eines Vorteils wechselt.“
Sonntag, 5. Juni 2011
Kein Platz mehr
Zwei Seelen an dem Himmelstor
Begehrten Einlaß dort
Ein Wächter aber stand davor
Und schickte beide fort
Was also sollten beide tun?
´s gab nur den Höllenschlund
denn irgendwo mußten sie ruh´n,
das tat man ihnen kund
Die Hölle anderseits stand offen
Der Lärm genau so wie man sagt
Sie haben den Teufel getroffen
Der arme Seelen plagt
Der wollte sie nicht nehmen
Die Hölle sei überfüllt
Sie sollten ´s nicht übel nehmen.
„Kommt, macht euch selbst ein Bild“
Tatsächlich ging ´s drüber und drunter
kein Platz für mehr Seelen frei
drin rutscht man den Buckel sich runter
daher der Lärm und Geschrei
Was sollt aus den Seelen nun werden?
Sie waren in großer Not
Sie wanderten wieder zur Erden
Und sind nun endgültig tot
Das Märchen von Himmel und Hölle
Erzählt und seit Jahren berichtet
Soll ´s glauben doch wer es wölle
An Seelen die man geschichtet
Begehrten Einlaß dort
Ein Wächter aber stand davor
Und schickte beide fort
Was also sollten beide tun?
´s gab nur den Höllenschlund
denn irgendwo mußten sie ruh´n,
das tat man ihnen kund
Die Hölle anderseits stand offen
Der Lärm genau so wie man sagt
Sie haben den Teufel getroffen
Der arme Seelen plagt
Der wollte sie nicht nehmen
Die Hölle sei überfüllt
Sie sollten ´s nicht übel nehmen.
„Kommt, macht euch selbst ein Bild“
Tatsächlich ging ´s drüber und drunter
kein Platz für mehr Seelen frei
drin rutscht man den Buckel sich runter
daher der Lärm und Geschrei
Was sollt aus den Seelen nun werden?
Sie waren in großer Not
Sie wanderten wieder zur Erden
Und sind nun endgültig tot
Das Märchen von Himmel und Hölle
Erzählt und seit Jahren berichtet
Soll ´s glauben doch wer es wölle
An Seelen die man geschichtet
Sei ´s drum...
Und wieder ist es Sommer
Wie schnell die Zeit verrinnt
Wie rasch die Parze Klotho
Den Lebensfaden spinnt
Sanft wiegt der Wind die Gräser
Sie wogen hin und her
Auch die Gefühle wogen
Mein Herz ist bleiernschwer
Ob dies mein letzter Sommer
Den ich durchleben kann?
Gedanken die mich treiben
In Trübsal dann und wann
Sei ´s drum – die letzte Freude
An diesem Sommertag
Ich mir durch Tod und sterben
Nicht gern verderben mag
Wie schnell die Zeit verrinnt
Wie rasch die Parze Klotho
Den Lebensfaden spinnt
Sanft wiegt der Wind die Gräser
Sie wogen hin und her
Auch die Gefühle wogen
Mein Herz ist bleiernschwer
Ob dies mein letzter Sommer
Den ich durchleben kann?
Gedanken die mich treiben
In Trübsal dann und wann
Sei ´s drum – die letzte Freude
An diesem Sommertag
Ich mir durch Tod und sterben
Nicht gern verderben mag
Samstag, 4. Juni 2011
Empfehlung
In Gedanken so verloren
Grübeln über dies und das
Ist die Lebensfreud vergoren
Macht das Dasein wenig Spaß
Ach mein Freund, Gedankenspiele
Bringen dich nicht weiter
Denn das beste aller Ziele
Heißt: bleib froh und heiter!
Wozu gab man dir das Lachen
Grübeln ist nicht angesagt
Dieses weiterhin zu machen
An dem Lebensfaden nagt.
Grübeln über dies und das
Ist die Lebensfreud vergoren
Macht das Dasein wenig Spaß
Ach mein Freund, Gedankenspiele
Bringen dich nicht weiter
Denn das beste aller Ziele
Heißt: bleib froh und heiter!
Wozu gab man dir das Lachen
Grübeln ist nicht angesagt
Dieses weiterhin zu machen
An dem Lebensfaden nagt.
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