Dienstag, 11. August 2015

Insich gehen (oder doch noch die Kurve gekriegt!)



Wie soll man ´s machen „IN-SICH-GEHEN“ ?
Ich glaub´, das können nur Bhuddisten,
den Körper krempeln, ihn von innen sehen,
das können nicht einmal Artisten!

Mir fehlt es da an Vorstellungskraft.
rein körperlich – seid mir nicht bös,
was fände der, der dieses schafft:
ein buntes Wirrwarr von Gekrös!

Mein Intellekt – sofern vorhanden,
sträubt sich bei dem Gedanken schnell.
Bevor noch letzte Synapsen schwanden,
erkannte ich ´s...man meint das spirituell!

Montag, 10. August 2015

Moor


Moorgeister lüften das graue Gewand
enthüllen den Blick auf trüg´rischen Grund.
Langsam zerstreut sich die Nebelwand,
es gluckst und kullert der grausige Schlund.

Ein reges Leben und Sterben beginnt,
wenn die Starken die Schwachen jagen,
wenn der lauernde Frosch Insekten verschlingt
selbst Beute wird für den Vogelmagen.

Die Stille hat ihre Unschuld verloren,
Quaken, Angst- und Triumpfgeschrei,
eine Kakophonie für menschliche Ohren
Rauschen der Gräser im Wind auch dabei

im Moor, das unheimlich und geheimnisvoll
es weckt Ängste und Neugier zugleich –
gespenstisch zeigt ´s sich und niemand soll
dort eindringen in sein grausiges Reich.

Versunken gar mancher im trügerischem Grund,
lang hielt der Morast ihn gefangen.
Davon zeugte schon häufig ein Moorleichenfund.
Das Moor verbreitet ein grausiges Bangen!

Sonntag, 9. August 2015

Unbelehrbarkeit

Es gibt im Dasein öfter Fehlversuche,
wenn vieles neu ist und Probleme macht.
Wär´ nicht die Wissenschaft auf intensiver Suche,
es gäbe Moderne nicht, das Mittelalter wär´ erwacht.

Die Wissenschaft nutzt Fehler zum Erkennen,
sie lernt daraus und ändert den Versuch.
Nur Politik will Fehler nicht benennen.
So bleibt sie unbelehrbar uns zum Fluch!



Samstag, 8. August 2015

Als Mensch braucht man sie nicht



Hei, sieh nur wie die Mückenschar
sich tanzend im Abendlicht bewegt
einer Choreographie ganz bar
keine der anderen die Flugbahn belegt.

Ich denke, bald sie sich zerstreuen,
ein jedes seinen Zielort findet –
sie sich blutdürstend auf die Mahlzeit freuen,
was sirrend schon den Ohren wird verkündet.

Im Schlaf dringt hinterlistig saugend dir ein Rüssel ein
und hinterläßt dir rote Quaddeln auf der Haut,
zwar nicht gefährlich aber elend jucken ungemein
zudem das nicht recht attraktiv ausschaut.

Ein Hoch gilt deshalb den Insektenjägern,
den Schwalben, Fledermäusen, ja, sogar den Wespen.
für mich sind sie Verdienstkreuz-Träger
sie schützen mich und meinen Nächsten.

Freitag, 7. August 2015

Manipulation


Naturgetreu als wär ´s die Wirklichkeit:
die digitale Spielewelt steht für das Erlebnis
unserer Zeit
So hat auch Medienlandschaft sich dem
Spiele angepaßt
es wird getäuscht, getrickst und man vermeint
hier fast,
daß Hetze Wahrheit sein muß
mit Desinformation, Parteien- Journalismus.
Das Wort der „Lügenpresse“ macht die Runde
noch geh´ ich nicht soweit doch kommt
die Stunde
in der die Wahrheit wird verdreht, geknautscht,
und Propaganda uns um off´ne Ohren rauscht!

Donnerstag, 6. August 2015

Geisel


Die Traurigkeit ist eines jeden Last.
Wenn du die Fröhlichkeit verloren hast
und Kummer dich im Dasein oft begleitet
der Tag dir Seelenschmerz bereitet.

Auch nachts, wenn ruhiger Schlaf entflieht,
die dunkle Wolke gleich aufzieht.
Dann hat die Trauer es geschafft,
sie nimmt dich in ihre Geiselhaft!

Duell

Ein Raffzahn von dem Typus Gier
ist keinesfalls der Menschheit Zier.
Er schnappt was er zu fassen kriegt
und was auf seinem Wege liegt.
Doch da begegnet er dem Neid
und es entwickelt sich ein Streit
Die Zwei sind blindlings wutentbrannt
aufeinander zugerannt.
Sie prügeln auf einander ein –
wer wird da wohl der Sieger sein?
Ich weiß es nicht, denn das Duell
das dauert an, endet nicht schnell.
Nie kann man böse Kräfte zügeln,
sie sollen sich ruhig weiter prügeln!