Dienstag, 1. September 2015
Gegensätzliches
Nun wird es Herbst, das Blattwerk strahlt
als hätte er es angemalt,
bevorzugt mit gelb und zinnoberrot.
Bacchus erfreut ´s den fröhlichen Gott.
Bei Wein und Gesang, ausgelassenen Festen
bietet Natur uns vom Allerbesten.
Die Letzte Frucht wird eingefahren.
Doch bei den Menschen mit weißen Haaren
macht sich die Endzeitstimmung breit,
weil Hein, der Gevatter, zur Ernte bereit.
Die müden Blätter am trockenen Baum,
sie fallen fast lautlos, ein Rascheln kaum,
so dem Vergänglichen anheim gegeben.
Zwiespalt im Herbst: Tod und freudiges Leben!
Frosch und Kröte
(für tiergeschichten.de)
Frosch und Kröte
Ein Frosch und eine Kröte
beklagten ihre Nöte.
Das Queren von den Straßen
sollte man wohl besser lassen.
Doch wie kann man heute wandern
von einem Orte zu dem andern?
Sie diskutierten die Gefahr
und übersahen ADEBAR
und durch das laute Quaken
hörten sie nicht des Storches Staken!
Der Vorhang fiel zum letzten Akt
in ADEBARS Verdauungstrakt.
Vorbei sind alle Zukunftsnöte
vom Frosch und auch der dicken Kröte!
Wer nur auf Zukunft ist fixiert,
Kontakt zur Gegenwart verliert.
Dem Storch gefiel die Mahlzeit sehr,
er hat nun keinen Hunger mehr!
Frosch und Kröte
Ein Frosch und eine Kröte
beklagten ihre Nöte.
Das Queren von den Straßen
sollte man wohl besser lassen.
Doch wie kann man heute wandern
von einem Orte zu dem andern?
Sie diskutierten die Gefahr
und übersahen ADEBAR
und durch das laute Quaken
hörten sie nicht des Storches Staken!
Der Vorhang fiel zum letzten Akt
in ADEBARS Verdauungstrakt.
Vorbei sind alle Zukunftsnöte
vom Frosch und auch der dicken Kröte!
Wer nur auf Zukunft ist fixiert,
Kontakt zur Gegenwart verliert.
Dem Storch gefiel die Mahlzeit sehr,
er hat nun keinen Hunger mehr!
Montag, 31. August 2015
Festgehalten*
Letzte Verabschiedung des Augusts.
Das Azur des Himmels unbefleckt,
die blaue Wölbung hält die Hitze gefangen.
Ermattung hält auch mich im Liegestuhl fest
Meine Augen werden zu Schlitzen im gleißenden Licht
- die Lider schließen sich.
Blutdurchpulst zeigt mein Augeninneres
ein helles Rot. Verlischt, denn der Schlaf dunkelt.
In wohliger Wärme geborgen, erwartet
mich der frühe Abend.
Wolken ziehen auf, der Himmel verändert
sein Tropengesicht.
Die Impression eines heißen Sommertags
wirkt ungelöscht nach!
*ein von mir ungewohntes Gedicht, ich halte es
jedenfalls dafür.
Nur ein Stück Papier: Menschenrechte
Es strandete im Irgendwo
ein Flüchtling an Europas Küste.
Erschöpft, verängstigt fragt er wo,
ob jemand da der Hilfe wüßte?
Gar hilfreich da die Antwort war:
Geh dahin wo der Pfeffer blüht,
wir sind doch nicht für alle da,
was täten wir, wenn jeder flieht?
Der Flüchtling war total verwirrt,
war doch entkommen der Gefahr.
Hat in den Menschenrechten sich geirrt:
Europas Stimme nur blabla!
Länder, die ihr in Frieden lebt,
in Freiheit, Wohlstand und dergleichen,
seht zu, daß Ähnliches euch nicht ergeht,
hofft nicht, das Andere EUCH die Hände reichen!
Und IHR, die ihr glaubt uns zu regieren,
sucht euch dafür ein anderes Land,
denn eure Menschen wollen sich für euch
nicht mehr blamieren.
DIE HELFEN GERN MIT HERZ
UND MEHR VERSTAND1
Sonntag, 30. August 2015
Nur noch Gedankengut?
Die Nordischen Götter sind verschwunden,
sie machten den Monotheisten Platz.
Was heute die Archäologen gefunden,
sind Spuren von dem Vergangenheits- Schatz.
Doch hält sich hartnäckig Gedankengut
das sich in der Namensgebung ausdrückt.
Es zeigt sich Verdrängung durch eine Flut,
die christlicher Namen in den Hintergrund rückt.
So Götter des Nordens in ODINS Gefolgschaft,
nicht, daß euch der Übermut überkommt.
Glaubt nicht, daß ihr die Wiedergeburt schafft,
weil in der Moderne hier kaum jemand noch „frommt“!
Samstag, 29. August 2015
Bio kann so sch... sein
Zwei Apfelbäume stehen im Garten,
sie sind mit Äpfeln reich bestückt,
ich konnt` die Ernte kaum erwarten
und fühlte mich total beglückt.
Da ohne Chemie, rein biologisch
die Äpfel sehr gesund gereift,
da ist die Vorfreude doch logisch,
wenn herzhaft man ins Fruchtfleisch beißt!
Das dachten auch die fetten Maden,
die jeden Apfel dreist besetzten,
so konnten sie der Ernte schaden
zu meinem Zorne und Entsetzen.
Rein biologisch heißt für mich,
da wimmelt es von fleischlich Leben.
Und was wohl gut gemeint ansich,
kann man nur in den Abfall geben.*
*je Kilo konnte man nur ca. 100 g für
Kompott verwerten. Hört mir auf mit BIO
Was sonst noch so passiert ist
(für tiergeschichten.de)
Auf einer Weide sucht ein Rind
´nen Platz auf dem es Ruhe find.
Ein Plastikstuhl, den es dort sah,
der eignete sich wunderbar.
Doch leider war der Stuhl zu klein,
das Hinterteil paßt nicht hinein!
Klein ist das Hirn im Kopf dagegen,
das kommt dem Rindviech sehr gelegen.
Es steckt den Kopf durch Stuhles Lehne
so als d e r sich nach Ruhe sehne.
Nun läuft das Rind mit „Halsschmuck“ rum.
Man sieht, ein solches Tier ist dumm!*
*auf einer Weide in England passiert und im Spon
berichtet mit bild, daß leider nicht frei ist.
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