Multi-Kulti
Es ist das Anders-Sein, das fremd,
das fasziniert doch zugleich auch erschreckt.
Das Akzeptieren, das Begegnen hemmt,
weil offen liegt, was vorher man versteckt.
*
Kultur, die Rasse oder Religion,
so anders, Aug´ und Ohren ungewohnt
für uns – es regt sich Argwohn schon,
ob Offenheit und Freundlichkeit sich lohnt?
*
Und eben dies, vom Gegenüber aus betrachtet;
man spürt hier, dass Ressentiments entstehen.
Gesellschaft, ungewohnt für ihn, die er verachtet:
wie soll das Miteinander so denn weitergehen?
*
Ich kenn die Lösung nicht – sie scheint nicht general,
sie liegt bei jedem Menschen einzeln doch.
Betrachtet man das Thema nicht global,
gesteh ´s dir ein – dann gibt ´s die Lösung doch!
Freitag, 23. Januar 2009
Donnerstag, 22. Januar 2009
Humor
Schön, dass Humor so mit uns witzelt,
wenngleich er manchmal auch der Schadenfreude frönt,
ist es erfrischend, wie er Lachmuskeln uns kitzelt.
Arm der, der sich das Lachen abgewöhnt.
*
Es ist das Lachen, das von Ängsten uns befreit,
lautschallend oder ganz verschmitzt,
zeigt es uns jene Heiterkeit,
die oftmals tief verborgen in uns sitzt.
*
So ist es nicht das oberflächlich Possenreissen,
das häufig zum Grotesken ausgewalzt,
das wird am wenigsten zum Lachen reizen
aufdringlich gestelzt ist, somit aufgehalst.
*
Humor lässt stocken- und gebietet Innehalten
im Überdenken zunächst hintersinnig, was gemeint.
Ein Lächeln, dann ein Lachen wird sich erst entfalten,
wenn man ´s versteht, mit eigenen Gedanken sich vereint.
*
Humor ist demnach auch ein Akt der Selbstbeschauung,
ist beißend manchmal, kritisch auch - durchaus.
Er dient nicht nur der eigenen Erbauung,
er lacht dich selbst zuweilen aus!
Schön, dass Humor so mit uns witzelt,
wenngleich er manchmal auch der Schadenfreude frönt,
ist es erfrischend, wie er Lachmuskeln uns kitzelt.
Arm der, der sich das Lachen abgewöhnt.
*
Es ist das Lachen, das von Ängsten uns befreit,
lautschallend oder ganz verschmitzt,
zeigt es uns jene Heiterkeit,
die oftmals tief verborgen in uns sitzt.
*
So ist es nicht das oberflächlich Possenreissen,
das häufig zum Grotesken ausgewalzt,
das wird am wenigsten zum Lachen reizen
aufdringlich gestelzt ist, somit aufgehalst.
*
Humor lässt stocken- und gebietet Innehalten
im Überdenken zunächst hintersinnig, was gemeint.
Ein Lächeln, dann ein Lachen wird sich erst entfalten,
wenn man ´s versteht, mit eigenen Gedanken sich vereint.
*
Humor ist demnach auch ein Akt der Selbstbeschauung,
ist beißend manchmal, kritisch auch - durchaus.
Er dient nicht nur der eigenen Erbauung,
er lacht dich selbst zuweilen aus!
Mittwoch, 21. Januar 2009
Dies Vielleicht
Vielleicht, dass alles sich zum Guten wendet,
dass Völkerhass und damit Krieg auch endet?
Gern möchte´ ich ´s glauben, dies: Vielleicht
und so ein neues Denken uns erreicht.
Es fielen dann doch alte Zöpfe
ein Ruck durchführe Herzen sowie Köpfe.
Ich fürchte nur, noch sind wir nicht soweit
ist Politik und unser aller Sinn noch nicht bereit.
Nur eines Tags ihr werdet sehen…vielleicht,
vielleicht auch nicht
erhält die Menschheit ein ganz menschliches Gesicht.
Vielleicht, dass alles sich zum Guten wendet,
dass Völkerhass und damit Krieg auch endet?
Gern möchte´ ich ´s glauben, dies: Vielleicht
und so ein neues Denken uns erreicht.
Es fielen dann doch alte Zöpfe
ein Ruck durchführe Herzen sowie Köpfe.
Ich fürchte nur, noch sind wir nicht soweit
ist Politik und unser aller Sinn noch nicht bereit.
Nur eines Tags ihr werdet sehen…vielleicht,
vielleicht auch nicht
erhält die Menschheit ein ganz menschliches Gesicht.
Worte
reiten durch schwingende Luft
verwirbeln zu Sinnsätzen
rauschen an taube Ohren vorbei
unerhört, ungehört
treffen auf Lauschende
zufällig oder gewollt
nicht rückholbar in ihrer Direktheit
verwehen ohne Spuren
dennoch wirken sie immer nach
hinter Stirnen
zerbrechen, zerstören
oder verbinden
die Alleskönner
werden
notiert und gedruckt
eingefroren
Generationen übergreifend
ergreifend
erdrückend
erschreckend
vernichtend
sind sie Waffen der Ohnmächtigen
mächtig
WORTE
Montag, 19. Januar 2009
Nicht gepachtet..
Ich weiss nicht wie, weiss nicht warum
doch irgendwann hab´ ich gedacht,
dass ich es bin, der alles richtig macht.
Nun die Erkenntnis: das war dumm!
*
Hatt´ ich die Wahrheit denn gepachtet?
So dämlich konnt´ ich doch nicht sein.
Mich schaudert ´s noch – was fiel mir ein,
dass ich die Meinung anderer missachtet?
*
Ich steh´ nun vor euch wie ein Tropf,
voll der Reue – demutsvoll.
Wie es weitergehen soll
schiesst es mir nun durch den Kopf.
*
Klar – ihr lasst euch wohl erweichen,
alle Wunden heilt die Zeit
und grosszügig wie ihr seid,
werdet ihr die Hand mir reichen.
*
Doch warum? Aus Eitelkeit!
Wusst ich ´s doch – hab` wieder Recht!
Ich euch gern verzeihen möcht`,
bin zu allem gern bereit!
*
Meine Wahrheit – eure Wahrheit
ist mit Eigensinn befrachtet.
Niemand hat sie wohl gepachtet,
wer gewinnt denn da schon Klarheit!
Ich weiss nicht wie, weiss nicht warum
doch irgendwann hab´ ich gedacht,
dass ich es bin, der alles richtig macht.
Nun die Erkenntnis: das war dumm!
*
Hatt´ ich die Wahrheit denn gepachtet?
So dämlich konnt´ ich doch nicht sein.
Mich schaudert ´s noch – was fiel mir ein,
dass ich die Meinung anderer missachtet?
*
Ich steh´ nun vor euch wie ein Tropf,
voll der Reue – demutsvoll.
Wie es weitergehen soll
schiesst es mir nun durch den Kopf.
*
Klar – ihr lasst euch wohl erweichen,
alle Wunden heilt die Zeit
und grosszügig wie ihr seid,
werdet ihr die Hand mir reichen.
*
Doch warum? Aus Eitelkeit!
Wusst ich ´s doch – hab` wieder Recht!
Ich euch gern verzeihen möcht`,
bin zu allem gern bereit!
*
Meine Wahrheit – eure Wahrheit
ist mit Eigensinn befrachtet.
Niemand hat sie wohl gepachtet,
wer gewinnt denn da schon Klarheit!
Sonntag, 18. Januar 2009
Kleine Freuden
Sie sind ´s, die unser Leben
lebenswert gestalten:
die kleinen Freuden, die
die gute Laune uns erhalten.
Ein freundlich Lächeln hier,
ein Lob so nebenbei
erhellt den Alltag und das
öde Einerlei.
Es sind die kleinen Gesten
voller Freundlichkeit,
ein tröstend Wort, ein Kompliment
zur rechten Zeit.
Ein Händedruck, der Sympathie
bekundet,
ein Freundschaftsessen,
das den Tag abrundet.
Es kostet nichts,
das kleine Sympathie-Signal,
doch es verwischt und löscht
uns von der Stirn das Kains- Merkmal.
Sie sind ´s, die unser Leben
lebenswert gestalten:
die kleinen Freuden, die
die gute Laune uns erhalten.
Ein freundlich Lächeln hier,
ein Lob so nebenbei
erhellt den Alltag und das
öde Einerlei.
Es sind die kleinen Gesten
voller Freundlichkeit,
ein tröstend Wort, ein Kompliment
zur rechten Zeit.
Ein Händedruck, der Sympathie
bekundet,
ein Freundschaftsessen,
das den Tag abrundet.
Es kostet nichts,
das kleine Sympathie-Signal,
doch es verwischt und löscht
uns von der Stirn das Kains- Merkmal.
Donnerstag, 15. Januar 2009
Träume
Schön, wenn man noch Träume hat,
wenn Gedanken fliegen lernen,
sich lösen können, sich entfernen,
von dem, was man im Alltag tat.
*
Steigen auf in jene Weiten,
die man mühelos erreicht
´s gibt kein Hemmnis, das nicht weicht
und nichts unterliegt den Zeiten.
*
Träume sind des Menschen Pforten,
führen ihn zum Paradies,
das ungewollt er einst verließ
zu den erdgebund´nen Orten.
Schön, wenn man noch Träume hat,
wenn Gedanken fliegen lernen,
sich lösen können, sich entfernen,
von dem, was man im Alltag tat.
*
Steigen auf in jene Weiten,
die man mühelos erreicht
´s gibt kein Hemmnis, das nicht weicht
und nichts unterliegt den Zeiten.
*
Träume sind des Menschen Pforten,
führen ihn zum Paradies,
das ungewollt er einst verließ
zu den erdgebund´nen Orten.
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