weit gereist ist er als Dichter
in Gedanken überall
kennt der Menschen farbige Gesichter
Steppen, Urwald, jeden Wasserfall.
In sein Denken einbezogen
ist auch fremdartige Kultur,
Erdenrund ist er umflogen
hinterlässt er eine Spur?
In dem stillen Kämmerlein,
das lang sein Refugium
bleibt er dennoch ganz allein,
reist er in der Welt herum.
Und so träumt er seine Welten,
die er in Gedanken lieh
lässt die Außenwelt nicht gelten
reist nur in der Fantasie
Mittwoch, 29. September 2010
Montag, 27. September 2010
Schwarzseher
Die Welt ist vielfältig und bunt,
da mag so Mancher sich oft fragen
warum im weiten Erdenrund
es viele gibt, die ´ s nicht ertragen?
Sie sehen schwarz als wär ´n sie blind,
da kann etwas nicht stimmen
doch merken sie das Haar geschwind
in jedem Suppenteller schwimmen.
Schwarz sehen sie die Zukunft schon
mit allen ihren Schrecken,
das schwarze Schicksal in Person
gleich hinter allen Ecken.
Schon greift der Tod mit Knochenhand
nach ihrem ärmlich Leben
im schrecklich Fantasien –Land
will er Pardon nicht geben.
Schwarz ist die Stimmung, schwarz das Gemüt
vor lauter Schwärze sieht man nichts,
auch wenn die Welt vor Farben sprüht,
ist schwarz die Farbe ihres Lichts.
da mag so Mancher sich oft fragen
warum im weiten Erdenrund
es viele gibt, die ´ s nicht ertragen?
Sie sehen schwarz als wär ´n sie blind,
da kann etwas nicht stimmen
doch merken sie das Haar geschwind
in jedem Suppenteller schwimmen.
Schwarz sehen sie die Zukunft schon
mit allen ihren Schrecken,
das schwarze Schicksal in Person
gleich hinter allen Ecken.
Schon greift der Tod mit Knochenhand
nach ihrem ärmlich Leben
im schrecklich Fantasien –Land
will er Pardon nicht geben.
Schwarz ist die Stimmung, schwarz das Gemüt
vor lauter Schwärze sieht man nichts,
auch wenn die Welt vor Farben sprüht,
ist schwarz die Farbe ihres Lichts.
Momentaufnahme
Bilder rucken stotternd aneinander
in dem Bewussten auf dem Zeitenstrahl
des Lebens. So unabsichtlich kann der
Momente prägen, es gilt hier nicht die Wahl.
Es sind zuweilen nicht Momente,
die es Erinnerns würdig scheinen,
träf´ man die Auswahl, wie man könnte,
es würden andere Bilder mit dem
Augenblick sich einen.
Momentaufnahmen eines Lebens
herausgeschnitten aus dem Zeitenstrang,
Bedeutung sucht man da vergebens,
der Augenblick in der Momentaufnahme
ist nicht lang.
in dem Bewussten auf dem Zeitenstrahl
des Lebens. So unabsichtlich kann der
Momente prägen, es gilt hier nicht die Wahl.
Es sind zuweilen nicht Momente,
die es Erinnerns würdig scheinen,
träf´ man die Auswahl, wie man könnte,
es würden andere Bilder mit dem
Augenblick sich einen.
Momentaufnahmen eines Lebens
herausgeschnitten aus dem Zeitenstrang,
Bedeutung sucht man da vergebens,
der Augenblick in der Momentaufnahme
ist nicht lang.
Freitag, 24. September 2010
Unschuldslamm?
Einsam im Stall blökte ein Schaf,
das fand so nächtens nicht in Schlaf.
Das Blöken einen Wolf sehr störte,
der dieses aus der Ferne hörte.
Er folgte diesem innig` Flehen
in guter Absicht nachzusehen.
Allein auf dieser Erdenwelt
da wird dem Wolf schnell unterstellt,
Bösartigkeit, Mordlust und Gier.
So ´n schlechten Ruf hat dieses Tier.
Folglich bleibt es auch gar nicht aus
nähert sich der Wolf ´ nem Haus,
wird er verfolgt mit Büchs´ und Knüppel.
Erliegt er nicht, wird er zum Krüppel.
Ob unser Schaf wohl mit Bedacht
deshalb geblökt die ganze Nacht?
*
Weiß nicht, wie die Geschichte endet,
doch wer lammfromm Signale sendet,
kein Wässerchen zu trüben scheint,
es eher böswillig wohl meint?
das fand so nächtens nicht in Schlaf.
Das Blöken einen Wolf sehr störte,
der dieses aus der Ferne hörte.
Er folgte diesem innig` Flehen
in guter Absicht nachzusehen.
Allein auf dieser Erdenwelt
da wird dem Wolf schnell unterstellt,
Bösartigkeit, Mordlust und Gier.
So ´n schlechten Ruf hat dieses Tier.
Folglich bleibt es auch gar nicht aus
nähert sich der Wolf ´ nem Haus,
wird er verfolgt mit Büchs´ und Knüppel.
Erliegt er nicht, wird er zum Krüppel.
Ob unser Schaf wohl mit Bedacht
deshalb geblökt die ganze Nacht?
*
Weiß nicht, wie die Geschichte endet,
doch wer lammfromm Signale sendet,
kein Wässerchen zu trüben scheint,
es eher böswillig wohl meint?
Vergnügen
Es lockt die Vielzahl der Vergnügen,
der wir im Leben unterliegen.
Das heißt wir unterliegen nicht
betrachtet man ´s aus unserer Sicht.
Nur die, die nicht teilhaben können,
häufig Vergnügen sündhaft nennen,
denn so von außer zu betrachten
kann man Vergnügen auch verachten.
Nicht mitten drin, abseitig sein
empfindet mancher als gemein.
Es hilft zuweilen Selbstbelügen
als Trost, wenn andere sich vergnügen.
Vergnüglich sein, sich freuen am Leben,
das sollte jeder selbst anstreben
anstatt mit Sauertöpfigkeit
sich aufzuzehren voller Neid.
Doch eines gibt´s auch zu bedenken:
Vergnügen darf nicht andere kränken,
auf deren Kosten sich gestalten.
Das möge „Gott Jodokus“ walten!
der wir im Leben unterliegen.
Das heißt wir unterliegen nicht
betrachtet man ´s aus unserer Sicht.
Nur die, die nicht teilhaben können,
häufig Vergnügen sündhaft nennen,
denn so von außer zu betrachten
kann man Vergnügen auch verachten.
Nicht mitten drin, abseitig sein
empfindet mancher als gemein.
Es hilft zuweilen Selbstbelügen
als Trost, wenn andere sich vergnügen.
Vergnüglich sein, sich freuen am Leben,
das sollte jeder selbst anstreben
anstatt mit Sauertöpfigkeit
sich aufzuzehren voller Neid.
Doch eines gibt´s auch zu bedenken:
Vergnügen darf nicht andere kränken,
auf deren Kosten sich gestalten.
Das möge „Gott Jodokus“ walten!
Mittwoch, 22. September 2010
Was für eine Eselei!
Eines Esels Last zu schleppen
ist die Aufgabe von Deppen.
Warum also sollt das Tier
sich zum Deppen machen hier?
Wird ´s dem Lastentier zu schwer
bleibt es stehen und will nicht mehr.
Das ist schlau, denn dies Verhalten
heisst mit Kräften gut haushalten.
Störrisch folglich ist das nicht
auch wenn der Mensch es so ausspricht.
Ob ´s Grautier launisch, störrisch sei,
ist trotzdem keine Eselei.
Allein der Mensch, Dummheit erstarkt,
verschleisst sich bis zum Herzinfarkt.
Das kommt: er fühlt sich überlegen,
ob seiner grauen Zellen wegen.
Beim Esel ist das Fell nur grau
er lebt bedächtig. Wer ist nun schlau?
ist die Aufgabe von Deppen.
Warum also sollt das Tier
sich zum Deppen machen hier?
Wird ´s dem Lastentier zu schwer
bleibt es stehen und will nicht mehr.
Das ist schlau, denn dies Verhalten
heisst mit Kräften gut haushalten.
Störrisch folglich ist das nicht
auch wenn der Mensch es so ausspricht.
Ob ´s Grautier launisch, störrisch sei,
ist trotzdem keine Eselei.
Allein der Mensch, Dummheit erstarkt,
verschleisst sich bis zum Herzinfarkt.
Das kommt: er fühlt sich überlegen,
ob seiner grauen Zellen wegen.
Beim Esel ist das Fell nur grau
er lebt bedächtig. Wer ist nun schlau?
Dienstag, 21. September 2010
und tschüss
Sagtest zu mir Lebewohl
nicht jedoch auf Wiedersehen,
bin enttäuscht, kann `s nicht verstehen,
was denn dein Verhalten soll.
Zärtlich waren unsere Stunden,
waren wir doch sehr verliebt,
dacht, dass es nichts Schöneres gibt,
wenn zwei Herzen sich gefunden
Deine Liebe ist verflogen,
wenn sie jemals ehrlich war,
reichte nicht das ganze Jahr.
Hast du mich denn so belogen?
Trauer liegt auf meiner Seele
und es stellt sich Wehmut ein.
Abschied wird ´s für immer sein,
sagst, dass ich dir niemals fehle.
Ach, für dich war ´s nur ein Spiel,
hattest mich zu auserkoren.
Kaum gewürfelt – schon verloren,
war ich doch ein leichtes Ziel.
Wiedersehen wird ´s nicht geben.
Geh, wohin es dich auch zieht.
Wenn dich einst die Liebe flieht,
musst auch du mit Kummer leben.
Also sag ich nicht leb´ wohl,
da ich nicht verlogen bin.
„Tschüss“ ergibt daher mehr Sinn,
weil ich dir im Herzen schmoll`!
nicht jedoch auf Wiedersehen,
bin enttäuscht, kann `s nicht verstehen,
was denn dein Verhalten soll.
Zärtlich waren unsere Stunden,
waren wir doch sehr verliebt,
dacht, dass es nichts Schöneres gibt,
wenn zwei Herzen sich gefunden
Deine Liebe ist verflogen,
wenn sie jemals ehrlich war,
reichte nicht das ganze Jahr.
Hast du mich denn so belogen?
Trauer liegt auf meiner Seele
und es stellt sich Wehmut ein.
Abschied wird ´s für immer sein,
sagst, dass ich dir niemals fehle.
Ach, für dich war ´s nur ein Spiel,
hattest mich zu auserkoren.
Kaum gewürfelt – schon verloren,
war ich doch ein leichtes Ziel.
Wiedersehen wird ´s nicht geben.
Geh, wohin es dich auch zieht.
Wenn dich einst die Liebe flieht,
musst auch du mit Kummer leben.
Also sag ich nicht leb´ wohl,
da ich nicht verlogen bin.
„Tschüss“ ergibt daher mehr Sinn,
weil ich dir im Herzen schmoll`!
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