Der Teufel biß sich in den Schwanz
vor Freude bei dem Hexentanz,
den auf dem Brocken man vollführte
und auch die Oberhexe kürte.
Die ist sogleich davon geflogen
und hat den Teufel selbst betrogen!
Mit wem? Mit einem Niedersachsen
dem Engel „GABRIEL“, dem wachsen
inzwischen teuflische Gedanken,
die zwischen allem „Grünen“ ranken.
Dies seine Wahl – was ist dabei?
Im Jahre schreiben wir erst M A I !
Dienstag, 30. April 2013
Montag, 29. April 2013
Plattes Huhn
Nicht eingesperrt im Hühnerstall
wie es die Industrie gewohnt
laufen am Bio-Hof Hühner überall,
was deren Gesundheit denn auch schont.
Ein Bauer dort hat viel zu tun
zu bändigen die Hühnerschar
und wenn dann ausgebüxt ein Huhn,
wird ´s kaum bemerkt, das ist doch klar.
Ein Huhn, das von Natur aus dumm,
und am Verkehr nicht angepaßt
lief einfach auf der Straße rum,
bis daß ein Auto es erfaßt.
Der Fahrer übersah es glatt,
bracht ´s dem Besitzer wieder,
lebendig war´ s nicht mehr, doch platt
der Eigentümer kannt ´s nicht wieder.
Er lacht dem Fahrer ins Gesicht:
„wir sind ein Bio-Hof,
so platte Hühner gibt ´s hier nicht,
das wäre wirklich doof!“
Kleine Kobolde
Sie müssen zwar nicht immer klein sein
zuweilen sind sie groß und artig,
dann allerdings sind sie nicht mein,
denn auf die Gedanken wart´ ich.
Wie kleine Kobolde kreisen sie,
klopfen an die Schädeldecke,
Hirngespenster, Fantasie,
es kichert lautlos im Verstecke.
Sie haben keinen Ordnungssinn
versuchte man sie aufzureihen,
fliehen sie und sind dahin,
weil sie mir das nicht verzeihen.
Große Geister sind hingegen
mir nun gar nicht zugetan,
sie in Kopfe sich bewegen,
wenn als Dichter du TITAN.
Also laß ich kleine toben,
die meinem Geiste grad entsprechen,
Gedanken, die ganz schnell zerstoben
niemanden den Kopf zerbrechen.
Samstag, 27. April 2013
Ibisse an der Lippe
Spielt jetzt das Klima schon verrückt,
oder haben sie sich nur verdrückt
aus einem nah gelegenem Zoo
in Hamm oder von anderswo?
Die Vögel sind den Göttern heilig,
warum sie ausgebüxt so eilig
wird immer wohl ein Rätsel sein,
man fängt sie auch nicht wieder ein.
Fremd ist er hier, der scheue Ibiss*,
doch Fremden ist Asyl gewiß –
auch wenn er fremder Gottheit huldigt,
fügt er sich ein, wird das entschuldigt.
Die „schrägen“ Vögel als Vorboten
ermöglichen noch mehr Exoten
sich anzusiedeln und zu bleiben.
Auch ich tat dies – kann drüber schreiben.
*zwei Ibisse haben es sich seit ein paar Tagen
in der Lippeaue eingerichtet. (26.4.2013)
Freitag, 26. April 2013
Meine Schlichtheit
Ich bin von dem Gemüt her schlicht,
darum ist meine Weltensicht
auch nicht vom Intellekt getrübt.
Kurzum , mein Urteil – unbeliebt.
Ich bin nicht w e r - nicht prominent
weil mich nur grad mein Umfeld kennt.
also typisch „Mann der Straße“,
wen kümmert ´s was ich liebe, hasse?
Bei soviel Schlichtheit kann es sein,
daß sich ein blanker Heil´genschein
sich ständig um mein Haupt bewegt.
Schön, wenn man das Schlichte* hegt.
*darauf den berühmten Steinhäger!
Wer sagt das?
Der Pavian, der bloß am Hintern
kann bei uns nicht überwintern!
Er liebt das warme Sonnenlicht
auch heiße Steine stör ´n ihn nicht.
Da wird die Meldung eingereicht,
was manchem Deutschen so erbleicht:
Es steckt mit AIDS am meisten an,
die Affenart, der Pavian.
Hat, der, der dieses hat geschrieben
es mit einem Pavianweib getrieben?
Oder hat es ihn total gerissen,
weil er vom Pavian gebissen?
Ich meide darauf den Kontakt
zum Pavian....wenn der mich packt
und sein Gebiß ins Fleisch mir gräbt,
ist ´s so, als wenn die Hölle lebt!
Er hätte AIDS auch haben können,
von außen läßt ´s sich nicht erkennen.
Zum Glück trifft man den Pavian
bei uns nur äußerst selten an.
Und so erweist ein kaltes Klima
gesundheitstechnisch sich als prima!
ein Tier mit einem nackten Hintern
vermeidet hier zu überwintern!
Donnerstag, 25. April 2013
Blockade
Das Schreiben ist des Dichters Lust.
Fehlt die Idee, dann gibt es Frust.
Zwar möcht` er gerne sich mitteilen,
doch die Gedanken schnell enteilen.
Naturschönheiten – bitte sehr,
da sind die Berge und das Meer.
Viel tausendfach sind sie beschrieben,
kaum ein Aspekt ist übrig da geblieben.
Und die Gefühle? Ausgewrungen,
Liebe und Hass sind oft besungen,
Verzweiflung, sehnsuchtsvoller Blick
Pech gibt ´s schon viel und auch das Glück.
Die Tiere sind des Dichter Freund,
ein großes Feld, wie er so meint.
Allein kein Tier, das nicht bedichtet.
auch die Idee wird nun vernichtet.
Die Sache mit den Jahreszeiten,
da kann man trefflich drüber streiten
ob Hundertausend oder mehr
Gedichte gehen damit einher.
Die Mythen sind auch schon behandelt,
auch die Religion, seit Jesus wandelt
auf Wasser, das ihn sorgsam trägt
ach, all die Dinge sind belegt!
Es wird ihm folglich nicht viel nützen
will vor Plagiaten er sich schützen,
er muß wohl über sich selbst schreiben
um in Erinnerung zu bleiben.
Sein Leben war nicht von Bedeutung
es nützt da nicht die Selbstenhäutung.
Papier zerknüllt – der Kopf noch leer.
Er ist wohl doch kein Dichter mehr!
Fehlt die Idee, dann gibt es Frust.
Zwar möcht` er gerne sich mitteilen,
doch die Gedanken schnell enteilen.
Naturschönheiten – bitte sehr,
da sind die Berge und das Meer.
Viel tausendfach sind sie beschrieben,
kaum ein Aspekt ist übrig da geblieben.
Und die Gefühle? Ausgewrungen,
Liebe und Hass sind oft besungen,
Verzweiflung, sehnsuchtsvoller Blick
Pech gibt ´s schon viel und auch das Glück.
Die Tiere sind des Dichter Freund,
ein großes Feld, wie er so meint.
Allein kein Tier, das nicht bedichtet.
auch die Idee wird nun vernichtet.
Die Sache mit den Jahreszeiten,
da kann man trefflich drüber streiten
ob Hundertausend oder mehr
Gedichte gehen damit einher.
Die Mythen sind auch schon behandelt,
auch die Religion, seit Jesus wandelt
auf Wasser, das ihn sorgsam trägt
ach, all die Dinge sind belegt!
Es wird ihm folglich nicht viel nützen
will vor Plagiaten er sich schützen,
er muß wohl über sich selbst schreiben
um in Erinnerung zu bleiben.
Sein Leben war nicht von Bedeutung
es nützt da nicht die Selbstenhäutung.
Papier zerknüllt – der Kopf noch leer.
Er ist wohl doch kein Dichter mehr!
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