Mittwoch, 30. April 2014
Wir tun alles für die Gesundheit
Gesundheit ist ein hohes Gut,
weshalb man viel dafür auch tut!
Teert seine Lunge, tränkt die Leber,
die dankbar ist für ihren Geber,
sich ausruht, Fett ansetzt, vernarbt
Zirrhose bildet und versagt.
Auch Prostata – nicht bei den Frauen –
kann man in dieser Hinsicht trauen.
Weil Flüssigkeit dem Körper nötig
ist sie zum Rückhalt dir erbötig.
Es schont das Herz durch NICHERREGUNG
verzichtet man auf die Bewegung
und ist das Essen möglichst fett
ermüdet man und geht ins Bett,
denn Schlaf erspart so weitere Mühe
man schnarcht bis morgens in der Frühe.
Kannst du trotz allem nicht gesunden,
gehst du zum Arzt. Nach den Sprechstunden
erfährst du, daß du wirklich krank,
warst mal gesund ein Leben lang.
Nun hat der Doktor schnell erklärt,
warum man in die Grube fährt!
Ein Arztbesuch, das sei beachtet
dir stets nach der Gesundheit trachtet.
Gesundheit ist ein hohes Gut,
ein Doktor viel dagegen tut!
Beschwerde kam zu spät
Daß er der Guten Bande löse,
der Teufel heut mit Hexen kopuliert,
beansprucht er für sich doch alles Böse,
weshalb zum BROCKEN er marschiert.
Die Hexen reisten an auf Reisigbesen
ein Surren war ´s, daß einem Hören und Sehen
erstarb.
Es tanzten hundert nackte Hexenwesen
auf dieser Party, die der Teufel gab.
Doch dieser, welterfahren wie er war,
gab sich nur schlechter Laune hin.
Er raufte sich sein letztes Haar
sah in dem Tun nicht mehr viel Sinn.
Die Menschheit war schon so verdorben,
daß keine Arbeit ihm mehr blieb.
Gar mürrisch blickte er auf morgen
verwundert sich die Augen rieb.
Pfui Teufel, dacht er, ohne Sinn
ist mein erneuter Auftritt hier.
Er schmiß d(i)e(n) BROCKEN einfach hin,
die Hölle aber ließ er hier!
Es dauerte den Luzifer,
daß die Mission vollbracht.
Er legte auch Beschwerde ein,
doch auch der HERR
hat seinen Himmel zugemacht!
Dienstag, 29. April 2014
Wildwechsel
Die Zeit der wilden Böcke ist
der Brunft geschuldet also Vorsicht
für Autofahrer! Manch Bock in seinem
Liebeswahn
fuhr man auf Deutschlands Straßen an.
Da liegt er nun, verletzt auch tot,
dann aber gibt es ein Gebot:
niemals das Tier im Kofferraum
als nichts gewesen, so verstauen.
Den Förster, Polizei, den Jäger
herbeizurufen muß ein jeder.
Auch wenn am Blech geringer Schaden,
niemals das Tier für sich einladen.
Wildfrevel oder Wilderei
erwischte jemand dich dabei!
der Brunft geschuldet also Vorsicht
für Autofahrer! Manch Bock in seinem
Liebeswahn
fuhr man auf Deutschlands Straßen an.
Da liegt er nun, verletzt auch tot,
dann aber gibt es ein Gebot:
niemals das Tier im Kofferraum
als nichts gewesen, so verstauen.
Den Förster, Polizei, den Jäger
herbeizurufen muß ein jeder.
Auch wenn am Blech geringer Schaden,
niemals das Tier für sich einladen.
Wildfrevel oder Wilderei
erwischte jemand dich dabei!
Umsonst doch vergeblich
Ein Dichter, immer sehr bescheiden,
sagt er kann es gar nicht leiden,
wenn man ihn einen Dichter nennt,
weil, wer die wahren Dichter kennt,
die in der Schule er gelesen,
der anerkennt das „Dichterwesen“.
Er wiederum sei nur AUTOR,
das kommt ihm nicht hochtrabent vor.
OUT DOOR? fragt ihn draufhin ein Kid,
das find ich gut, da misch ich mit,
doch nur wenn Internetempfang,
sonst bleibe ich bei dir nicht lang!
Ob Dichter, Autor, Schreiberling
für unsere Jugend nicht so ´n Ding.
Ein Spielentwickler für das Phone,
das wäre smart, den braucht man schon.
Adé, du schöne Poesie...
vergeblich alle Liebesmüh!
Montag, 28. April 2014
Grau ist keine Farbe
Es wölbt sich eine graue Decke
über Städte, übers Land.
So als hätte dies Sück Erde
niemals Sonnenschein gekannt.
Grau ist heute wohl modern,
gleichsam wie die Theorie.
Farbig mag die düst´re Welt
offensichtlich nie.
Und so treiben die Gedanken
in grauen Zellen sich umher.
Munter sind sie dabei nicht,
denn das Graue legt sich quer.
Herrlich wären bunte Tage
weiß und blau und rot und grün.
Sonnenschein, ein Regenbogen,
Schäfchen-Wolken, die entfliehen!
Gegen alle Vernunft
Philosophien sind nur Seifenblasen,
die schillernd bunt gar lustig fliegen.
Schön anzusehen doch nicht zu fassen
weil sie draufhin sofort zerstieben.
Zurück bleibt nur ein nasser Fleck
von den so aufgeblasenen Gedanken.
Geplatzt, ganz sinnlos – einfach weg,
wofür beim Philosophen sich bedanken?
Der Philosoph, der nichts Konkretes baut,
erscheint der Menschheit ziemlich überflüssig.
Er kann, selbst wenn er wollte, nicht aus einer Haut,
der Postulate ist man überdrüssig.
Die Werte sind dem Menschen Gold und Macht,
mit den abstrakten kann man nichts gewinnen.
Der Philosoph verliert die Werteschlacht.
Soll er im Elfenturm doch weiter spinnen!
Hansi piep mal
In einem Käfig eingesperrt,
ein Vogel uns das Leben lehrt.
Nur kleine Sprünge von der Stange,
am Boden hocken, dies recht lange
am Futterstab sich angehängt,
drauf warten, daß er wird getränkt,
im Spiegel oft sich selbst betrachten,
auf die Gefängnistüre achten,
daß irgend wer ihn mal befreit.
Dann schaukeln bis zur Ewigkeit.
Ein Leben, das sehr eingeschränkt,
ein Käfig, der doch sehr beengt,
nur durch die Gitterstäbe glotzen
mal piep zu sagen – doch nicht motzen.
Hin und wieder Federn lassen
und Krallen kürzen, was zum Hassen.
Das alles lehrt ein Vogelleben
bis wir den Löffel mal abgeben!
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