Aufwachen!
Was hindert dich zu tun und zu lassen
was in den Sinn dir kommt?
„Die Zeit, der Umstand“. Ich kann´s hassen
ist deine Antwort prompt.
Die Zeit ist das, was du dir selbst abzweigst,
Umstand ein Hindernis, das du dir in den Weg geräumt.
Wenn du davor dir deinen Nacken neigst,
hast du dein Leben schon versäumt.
Lass hinter dir, was dich vermeintlich hält.
Dein Wille nur entscheidet über jedes Ziel!
Du kannst erreichen was und wie es dir gefällt-
allein davon zu träumen hilft nicht viel.
Dienstag, 13. Januar 2009
Samariterin
Im übermütigem Stolz
brach ich, der Greif, mir die Schwinge.
Du lasest mich auf von öder Flur,
schientest meine Gebrechen.
Gabst mir Pflege und Atzung
streicheltest liebevoll mein Gefieder.
Du trugst mich ins Freie,
um mir die Enge erträglich zu machen.
Doch der Ruf der Freiheit war stark,
stärker als deine nimmermüde Zuneigung.
Die geheilten Schwingen trugen mich davon.
Sehnsuchtsvolle Blicke sandtest du mir nach,
mir dem Greif, dem Treulosen.
Doch du würdest es wieder tun,
immer wieder,
Samariterin, die du bist!
Im übermütigem Stolz
brach ich, der Greif, mir die Schwinge.
Du lasest mich auf von öder Flur,
schientest meine Gebrechen.
Gabst mir Pflege und Atzung
streicheltest liebevoll mein Gefieder.
Du trugst mich ins Freie,
um mir die Enge erträglich zu machen.
Doch der Ruf der Freiheit war stark,
stärker als deine nimmermüde Zuneigung.
Die geheilten Schwingen trugen mich davon.
Sehnsuchtsvolle Blicke sandtest du mir nach,
mir dem Greif, dem Treulosen.
Doch du würdest es wieder tun,
immer wieder,
Samariterin, die du bist!
Sonntag, 11. Januar 2009
Noch nicht soweit..
Trinken aus dem Quell reinen Gewissens
möchte ich mit Euch
mich laben an unserer Unschuld
zusammen mit Euch
geniessen den Duft freier Gedanken
dies erleben mit Euch
im Rückblick vergessen die Intoleranz
im gemeinsamen Feiern mit Euch
jubelnd der Gerechtigkeit huldigen
im Verbund mich freuen mit Euch
wäre da nicht etwas, was uns zurückhält
Euch und mich
die genau sind es
Ihr und ich.
Trinken aus dem Quell reinen Gewissens
möchte ich mit Euch
mich laben an unserer Unschuld
zusammen mit Euch
geniessen den Duft freier Gedanken
dies erleben mit Euch
im Rückblick vergessen die Intoleranz
im gemeinsamen Feiern mit Euch
jubelnd der Gerechtigkeit huldigen
im Verbund mich freuen mit Euch
wäre da nicht etwas, was uns zurückhält
Euch und mich
die genau sind es
Ihr und ich.
Samstag, 10. Januar 2009
Wäre nicht passiert...
Strahle-Himmel, Sonnenschein
leckt Schnee von Dach und Straße rein.
Weil es denn kein andrer tut
schmuddelt noch der Rest Streugut,
den man von dem Gehsteig hebt,
wenn er an den Sohlen klebt,
trägt ihn ahnungslos ins Haus,
zieht man nicht die Schuhe aus.
Wer denn nicht grad Muslim ist,
dies wohl häufiger vergisst.
So trägt man den Schmutz herum
und die Hausfrau nimmt es krumm.
Trotz Sonnenschein gibt ´s Donnerwetter.
Wäre nicht passiert das, hätt er…
Strahle-Himmel, Sonnenschein
leckt Schnee von Dach und Straße rein.
Weil es denn kein andrer tut
schmuddelt noch der Rest Streugut,
den man von dem Gehsteig hebt,
wenn er an den Sohlen klebt,
trägt ihn ahnungslos ins Haus,
zieht man nicht die Schuhe aus.
Wer denn nicht grad Muslim ist,
dies wohl häufiger vergisst.
So trägt man den Schmutz herum
und die Hausfrau nimmt es krumm.
Trotz Sonnenschein gibt ´s Donnerwetter.
Wäre nicht passiert das, hätt er…
Freitag, 9. Januar 2009
Schwärmerei
Lass uns schweben wattigen Wolken gleich
über Matten mit sattem Grün der Hoffnung,
ruhen und räkeln auf der Wiese blühender Fantasie,
uns treiben lassen im Duft des Lavendels inniger Zweisamkeit,
uns stärken an dem Nektar der Liebe,
damit wir fliegen können zum unendlichen Meer der Treue
mit dem wir uns abregnend vereinen.
Lass es uns tun. Heute.
Lass uns schweben wattigen Wolken gleich
über Matten mit sattem Grün der Hoffnung,
ruhen und räkeln auf der Wiese blühender Fantasie,
uns treiben lassen im Duft des Lavendels inniger Zweisamkeit,
uns stärken an dem Nektar der Liebe,
damit wir fliegen können zum unendlichen Meer der Treue
mit dem wir uns abregnend vereinen.
Lass es uns tun. Heute.
Isolation
Die Straße.
Sie sticht gradlinig
in ferne Ungewissheit.
Menschengeräumte Leere.
Stille, fast sichtbar ihr Grau.
Eigene Schritte auf karstig-knirschendem
Schnee stechen schmerzend ins Ohr,
dringen durch wattige Ruhe.
Ein erschöpfter Geist lenkt
lahmenden Gang,
vorwärts gestoßen
durch einen inneren Flüsterer:
geh, geh weiter
in die Abgeschiedenheit,
in die Isolation!
Die Straße.
Sie sticht gradlinig
in ferne Ungewissheit.
Menschengeräumte Leere.
Stille, fast sichtbar ihr Grau.
Eigene Schritte auf karstig-knirschendem
Schnee stechen schmerzend ins Ohr,
dringen durch wattige Ruhe.
Ein erschöpfter Geist lenkt
lahmenden Gang,
vorwärts gestoßen
durch einen inneren Flüsterer:
geh, geh weiter
in die Abgeschiedenheit,
in die Isolation!
Donnerstag, 8. Januar 2009
Ästethik
Schon die alten Philosophen
haben sich den Kopf zerbrochen,
was Ästethik wirklich sei.
Heute scheint ´s uns einerlei.,
weil man vielfach dafür hält,
was genehm ist und gefällt.
Für Platon war Ästethik pur
das Schöne: ausschließlich Natur.
Die Nachahmung, genannt Mimese,
drittrangig, man würd sagen: Keese.
Womit auch deutlich wird, dass Kunst
zuweilen den Geschmack verhunzt.
Aristhoteles dem widersprach,
es gab darüber keinen Krach,
weil doch die Meinung schöner Geister
für Durchschnittsmenschen Scheibenkleister.
So ist „Kritik der Urteilskraft“
laut Kant, was die Gefühle schafft.
Für Schiller aber liegt die Kunst
als Geistige Schönheit sehr in Gunst.
Ob Hegel, Schelling, Schopenhauer,
Ästethik wird dort nicht genauer,
.
Adorno oder Habermas
zu lesen macht auch keinen Spaß.,
zumal wer Ästhezismus pflegt,
der Wahrheit aus dem Wege geht.
Ästethik – sinnliche Wahrnehmung
hält so die Diskussion in Schwung.
Der Hauspoet entgegenhält:
Ästethik ist, das was gefälllt.
Schon die alten Philosophen
haben sich den Kopf zerbrochen,
was Ästethik wirklich sei.
Heute scheint ´s uns einerlei.,
weil man vielfach dafür hält,
was genehm ist und gefällt.
Für Platon war Ästethik pur
das Schöne: ausschließlich Natur.
Die Nachahmung, genannt Mimese,
drittrangig, man würd sagen: Keese.
Womit auch deutlich wird, dass Kunst
zuweilen den Geschmack verhunzt.
Aristhoteles dem widersprach,
es gab darüber keinen Krach,
weil doch die Meinung schöner Geister
für Durchschnittsmenschen Scheibenkleister.
So ist „Kritik der Urteilskraft“
laut Kant, was die Gefühle schafft.
Für Schiller aber liegt die Kunst
als Geistige Schönheit sehr in Gunst.
Ob Hegel, Schelling, Schopenhauer,
Ästethik wird dort nicht genauer,
.
Adorno oder Habermas
zu lesen macht auch keinen Spaß.,
zumal wer Ästhezismus pflegt,
der Wahrheit aus dem Wege geht.
Ästethik – sinnliche Wahrnehmung
hält so die Diskussion in Schwung.
Der Hauspoet entgegenhält:
Ästethik ist, das was gefälllt.
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