Mittwoch, 4. März 2015
UMSTÄNDLICHE Gedanken
Der Tuba und dem Kontrabaß
macht Taxi fahren keinen Spaß
auch hinten und im Wagen vorn
ist wenig Platz für das Alphorn.
Die Harfe läßt sich auch nicht biegen,
sie blieb am Straßenrand wohl liegen!
Ein Flötist mit der Querflöte
kennt offenbar nicht solche Nöte
auch die Trompete oder die Posaune
gehen in so ´n Auto – doch man staune
am Ende sind die Instrumente
versammelt im Konzert, man könnte
meinen, daß der große Flügel
flög ins Konzert über Felder und Hügel?
Dienstag, 3. März 2015
Immer wieder schön
Die Nacht reicht dem Tage friedvoll die Hand,
zieht den Sonnenball über den Horizontrand.
Der Phoebus bedankt sich mit glutrotem Schein,
die Nacht weicht dem Licht, denn Tag soll es sein.
Es zwitschern die Vögel den Morgengruß
und das Licht streift das Leben mit hauchzartem Kuß.
Wieder und wieder wird das Schauspiel geschehen
Jahrtausende alt- und immer noch schön!
Nicht nur der Hund hat es nötig!
Lehr dein Tier sich zu benehmen
sonst mußt du dich dafür schämen!
Also kommst du zu dem Schluß,
daß der Hund zur Schule muß.
Tierversteher stehen bereit
nehmen sich entsprechend Zeit.
Nicht durch drohen, schocken schlagen,
nein belohnen, Wohlbehagen
ist ´s wie man Manieren lehrt,
alles andere ist verkehrt.
Da gelehrig ist der Hund,
gibt ´s zum Schämen keinen Grund.
Hätt´ man ´s Herrchen beigebracht,
daß das Tier nicht auf den Gehweg kackt,
ach, wie wär´die Freude groß!
Doch erzog man einen bloß!
Freude
Freude ist ein Hochgefühl,
aus einer Stimmung, die eher kühl,
kommt sie plötzlich hochgeschossen,
ohne daß man dies beschlossen.
Nicht einfach so – ein äuß´rer Anlaß
ist immer Grund dafür, daß
Inneres erregt, der Blutdruck steigt,
der Mundwinkel nach oben zeigt.
Zuweilen gibt ´s den Freudenschrei
und Herzklopfen ist auch dabei.
Man scheint vom Boden abzuheben
und in das Paradies zu schweben.
Kurz, Freude ist ein Hochgefühl
hat gute Laune stets zum Ziel!
Montag, 2. März 2015
Verdaddelt
Es ist der Mensch ganz allgemein
beim Feiern selten auch allein!
doch bei dem Lotto- Hauptgewinn
ergibt Gesellschaft wenig Sinn,
denn er bedenkt mit leichtem Schaudern
beim Feiern etwas auszuplaudern.
Womöglich will man ihn anpumpen,
gutmütig läßt er sich nicht lumpen.
viel schlimmer könnt´ es ihn ereilen,
wenn Freunde bitten doch zu teilen!
Er sitzt allein am Thekentresen,
sinniert wie schön wär es gewesen,
hätt er es richtig mal gemacht,
den Schein zur Annahmestelle gebracht.
Desinteresse
Wird es nun Zeit den Platz zu räumen
im bunten Weltenkarussel?
Das dreht sich in den letzten Jahren
für mich als Fahrgast viel zu schnell!
Kann schnellem Dreh nichts abgewinnen,
weil böser Schwindel mich erfaßt.
Die immer neuen, schnellen Bilder
sind mir inzwischen schwere Last.
Der sausend Fahrtwind brüllt mir zu
das Klammern , Halten wird nichts nützen
bei rasend weiter freudlos Fahrt
wirst du nicht lange sitzen.
Wenn alles nur vorüber rauscht
und so die Freude eingetrübt,
stellt sich die Frage nach Verbleib
gibt wenig noch, das man noch liebt!
Am Desinteresse was geschieht
zerschellen Alltagsfreuden –
nichts gibt es was erhellend wirkt,
da ist es Zeit zu scheiden!
Sonntag, 1. März 2015
Viel Zu Früh(ling)
Nicht wirklich ist der Frühling da,
sein Anfang wurd´ verlegt auf 1. März.
Der Sonnenstand, wie es einst war,
ist erst am 20. – ab da schlägt es, das
Frühlingsherz!
Wer vorher sich dem Meteorologischem beugt,
beweist, daß er schon längst Natürliches vergessen,
die Sonne für ihn nicht den Gang der Jahreszeiten
zeigt,
er ist auf Technik nur versessen.
Dem aber, dem Frühlingserwachen
am Herzen liegt und freudig es begrüßt,
kann man den 1. März nicht zu dem Lenze machen,
weil es bei uns vereinzelt nur bunt sprießt!
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