Auch das noch…
zerknitterte gedanken
hingeworfen auf schmierzettel
schmierig auch der alte kuli
was denkst du hinter
leerer stirn?
losgelöste ideen
nicht beherrschbar in
wortgezwängter grammatik
es schreit dich an
hör auf!
konzentrationslos geführte linien
gemalt wie von gespensterhand
…auch das noch!
Donnerstag, 12. Februar 2009
Mittwoch, 11. Februar 2009
Wird nicht beachtet…
Eingequetscht in einen dicken Lyrikband
fühlt ein Gedicht von mir sich unbehaglich.
so lang es nur in meinem Intenet-Blog stand,
war seine Kenntnisnahme mehr als fraglich.
Jedoch auch jetzt, wenngleich weltweit verbreitet,
staubt es dahin, wie hundert andere auch.
Wohl kein Student wird hier zum Lesen angeleitet.
Es steht bedrängt und wartet auf Gebrauch.
Ach, teure Gedanken, legt euch nieder,
wen interessiert, was ich mir ausgedacht.
Ihr wart – und somit kehrt ihr auch nicht wieder:
gehabt euch wohl … und gute Nacht!
Eingequetscht in einen dicken Lyrikband
fühlt ein Gedicht von mir sich unbehaglich.
so lang es nur in meinem Intenet-Blog stand,
war seine Kenntnisnahme mehr als fraglich.
Jedoch auch jetzt, wenngleich weltweit verbreitet,
staubt es dahin, wie hundert andere auch.
Wohl kein Student wird hier zum Lesen angeleitet.
Es steht bedrängt und wartet auf Gebrauch.
Ach, teure Gedanken, legt euch nieder,
wen interessiert, was ich mir ausgedacht.
Ihr wart – und somit kehrt ihr auch nicht wieder:
gehabt euch wohl … und gute Nacht!
Dienstag, 10. Februar 2009
Ohne Wiederkehr
Rotglühend vor zerrissen grauem Wolkenband,
so schickt die Sonne diesen Wintertag zur Ruh.
Konturen, unscharf auch an ihrem Rand,
denn Wolkenfetzen decken ihre Rundung zu.
Nie wieder wird ein solches Bild entstehen,
weil wie der Tag ist ohne Wiederkehr,
so kann die Szene niemals wieder gleich entstehen,
nicht rückholbar in dem Myriadenheer
der Bilder, ähnlich dennoch sich nicht gleichen,
wie jeder Tag, der immer anders sich gestaltet,
dem neuen unerbittlich doch muss weichen.
Den Regeln folgend, deren höh´rer Sinn gestaltet.
Rotglühend vor zerrissen grauem Wolkenband,
so schickt die Sonne diesen Wintertag zur Ruh.
Konturen, unscharf auch an ihrem Rand,
denn Wolkenfetzen decken ihre Rundung zu.
Nie wieder wird ein solches Bild entstehen,
weil wie der Tag ist ohne Wiederkehr,
so kann die Szene niemals wieder gleich entstehen,
nicht rückholbar in dem Myriadenheer
der Bilder, ähnlich dennoch sich nicht gleichen,
wie jeder Tag, der immer anders sich gestaltet,
dem neuen unerbittlich doch muss weichen.
Den Regeln folgend, deren höh´rer Sinn gestaltet.
Montag, 9. Februar 2009
Schön wär ´s
Dem leichtgeflügeltem Wort zu lauschen,
das einem fröhlichem Gedankengang entspringt,
geträllert so wie jener Vogel lieblich singt
voll Charme und Witz, dran könnt ich mich berauschen.
Schön wär ´s!
*
Stattdessen schwerer Worte Klang
infolge trüber, finsterer Gedankengänge.
Statt Dur ertönen schwermutsvolle Mollgesänge
als gäben sie der Welt Geleit zum letzten Gang.
*
Die Heiterkeit unschuldiger Gedanken
der Menschheit als Geschenk zurückzugeben,
das wär´ wie ein Impuls zu neuem Leben
und überschwänglich würd´ ich dafür danken.
Schön wär ´s!
Dem leichtgeflügeltem Wort zu lauschen,
das einem fröhlichem Gedankengang entspringt,
geträllert so wie jener Vogel lieblich singt
voll Charme und Witz, dran könnt ich mich berauschen.
Schön wär ´s!
*
Stattdessen schwerer Worte Klang
infolge trüber, finsterer Gedankengänge.
Statt Dur ertönen schwermutsvolle Mollgesänge
als gäben sie der Welt Geleit zum letzten Gang.
*
Die Heiterkeit unschuldiger Gedanken
der Menschheit als Geschenk zurückzugeben,
das wär´ wie ein Impuls zu neuem Leben
und überschwänglich würd´ ich dafür danken.
Schön wär ´s!
Donnerstag, 5. Februar 2009
wie blöde muss man eigentlich sein?
Mikrobe der Dummheit
Ihr könnt sie suchen:
niemals wird man sie entdecken.
Sucht sie mit Rastermikroskopen:
sie ist ein Meister im Verstecken!
Doch sie ist da;
allgegenwärtig spukt sie rum,
in Hirnen Intellektueller,
sie ist schlau und
das ist ganz besonders dumm!
Die, die sie jagen, sind schon
infiziert.
Wen wundert ´s also,
dass hier nichts passiert?
So bleibt die Dummheit
Intellektuellen Los…..
sie wissen ´s nicht….sie ahnen ´s bloß!
Mikrobe der Dummheit
Ihr könnt sie suchen:
niemals wird man sie entdecken.
Sucht sie mit Rastermikroskopen:
sie ist ein Meister im Verstecken!
Doch sie ist da;
allgegenwärtig spukt sie rum,
in Hirnen Intellektueller,
sie ist schlau und
das ist ganz besonders dumm!
Die, die sie jagen, sind schon
infiziert.
Wen wundert ´s also,
dass hier nichts passiert?
So bleibt die Dummheit
Intellektuellen Los…..
sie wissen ´s nicht….sie ahnen ´s bloß!
Mittwoch, 4. Februar 2009
Atheist
Ich sah den Nachthimmel über mir gebreitet
als großes Tuch, gewebt aus der Unendlichkeit,
gespickt mit Sternen einer gläubigen Zeit,
ein Anblick, der den Geist in feierlichem Flug geleitet.
*
Doch als ich glaubte, dass die Göttlichkeit mich greift,
beim näher, längerem Betrachten schwindet ´s hin.
Statt Sternenfunkel seh ich in dem Tuch nur Löcher drin,
durch die die Kälte der Zufälligkeit mich streift.
*
Statt Sphärenklängen gibt’s nur Radarrauschen,
und in den heißen Plasmawolken herrschen Chaos und Gewalten,
kein Plan, das Einfallstor des Zufalls wird gestalten.
Vergeblich flehen –kein göttlich Ohr wird deinen Bitten lauschen!
Ich sah den Nachthimmel über mir gebreitet
als großes Tuch, gewebt aus der Unendlichkeit,
gespickt mit Sternen einer gläubigen Zeit,
ein Anblick, der den Geist in feierlichem Flug geleitet.
*
Doch als ich glaubte, dass die Göttlichkeit mich greift,
beim näher, längerem Betrachten schwindet ´s hin.
Statt Sternenfunkel seh ich in dem Tuch nur Löcher drin,
durch die die Kälte der Zufälligkeit mich streift.
*
Statt Sphärenklängen gibt’s nur Radarrauschen,
und in den heißen Plasmawolken herrschen Chaos und Gewalten,
kein Plan, das Einfallstor des Zufalls wird gestalten.
Vergeblich flehen –kein göttlich Ohr wird deinen Bitten lauschen!
Freitag, 23. Januar 2009
Multi-Kulti
Es ist das Anders-Sein, das fremd,
das fasziniert doch zugleich auch erschreckt.
Das Akzeptieren, das Begegnen hemmt,
weil offen liegt, was vorher man versteckt.
*
Kultur, die Rasse oder Religion,
so anders, Aug´ und Ohren ungewohnt
für uns – es regt sich Argwohn schon,
ob Offenheit und Freundlichkeit sich lohnt?
*
Und eben dies, vom Gegenüber aus betrachtet;
man spürt hier, dass Ressentiments entstehen.
Gesellschaft, ungewohnt für ihn, die er verachtet:
wie soll das Miteinander so denn weitergehen?
*
Ich kenn die Lösung nicht – sie scheint nicht general,
sie liegt bei jedem Menschen einzeln doch.
Betrachtet man das Thema nicht global,
gesteh ´s dir ein – dann gibt ´s die Lösung doch!
Es ist das Anders-Sein, das fremd,
das fasziniert doch zugleich auch erschreckt.
Das Akzeptieren, das Begegnen hemmt,
weil offen liegt, was vorher man versteckt.
*
Kultur, die Rasse oder Religion,
so anders, Aug´ und Ohren ungewohnt
für uns – es regt sich Argwohn schon,
ob Offenheit und Freundlichkeit sich lohnt?
*
Und eben dies, vom Gegenüber aus betrachtet;
man spürt hier, dass Ressentiments entstehen.
Gesellschaft, ungewohnt für ihn, die er verachtet:
wie soll das Miteinander so denn weitergehen?
*
Ich kenn die Lösung nicht – sie scheint nicht general,
sie liegt bei jedem Menschen einzeln doch.
Betrachtet man das Thema nicht global,
gesteh ´s dir ein – dann gibt ´s die Lösung doch!
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