Die Nacht – flüchtet
Neu breitet Tageslicht sich aus
Für wen? Auch für ihn,
der sich glücklich schätzen sollte
sollte...!
Tag für Tag
im Warten – worauf?
Kein Gebrauch mehr für ihn
Abgestellt das Brauchen
Last für andere
Tag für Tag
In der Warteschleife des Unnützen
Warten... im Warten
worauf?
Dienstag, 11. Januar 2011
Die Sache mit dem Storch
Der Klapperstorch hat viel zu tun...
in China. Bei uns dagegen ist gut ruh´n.
Da hat er sich ganz unbefristet
in den Tierpark eingenistet.
Dies tat er nun seit Jahren schon,
genießt hier offenbar Pension.
Vorbei ist ´s mit dem Schnäbeln, Klappern:
man sieht ihn mürrisch nur rumtappern.
Ist seine Art wohl noch zu retten
nach großem Frust in deutschen Betten?
Ist VÖGELN auch nicht mehr zu trauen,
wie all den bunten, eitlen Pfauen?
Dies alles läßt den Schwarzstorch kalt.
Er nistet in dem Brilon-Wald,
hat sich nach dort zurückgezogen.
Er meint es wird zuviel gelogen,
zum Beispiel wer in welcher Nacht
die Arbeit eigentlich gemacht.
Da mischt der Schwarzstorch sich nicht ein,
er will kein Schwarzarbeiter sein!
in China. Bei uns dagegen ist gut ruh´n.
Da hat er sich ganz unbefristet
in den Tierpark eingenistet.
Dies tat er nun seit Jahren schon,
genießt hier offenbar Pension.
Vorbei ist ´s mit dem Schnäbeln, Klappern:
man sieht ihn mürrisch nur rumtappern.
Ist seine Art wohl noch zu retten
nach großem Frust in deutschen Betten?
Ist VÖGELN auch nicht mehr zu trauen,
wie all den bunten, eitlen Pfauen?
Dies alles läßt den Schwarzstorch kalt.
Er nistet in dem Brilon-Wald,
hat sich nach dort zurückgezogen.
Er meint es wird zuviel gelogen,
zum Beispiel wer in welcher Nacht
die Arbeit eigentlich gemacht.
Da mischt der Schwarzstorch sich nicht ein,
er will kein Schwarzarbeiter sein!
Montag, 10. Januar 2011
Mord schadet der Gesundheit
(oder lasst mich auch mal böse sein)
Alle Menschen müssen sterben,
nur das Wann steht noch nicht fest.
Manchmal freuen sich die Erben
oder streiten um den Rest.
Freuen tun sich auch Minister
für Gesundheit und Soziales,
ziehen sie doch die Register
für die Tore in den Hades.
Tückisch jedoch ist das Töten,
Morde an den ganz Gesunden,
gehen Beiträge doch flöten,
für die sie sich noch abgeschunden.
Morde stören die Finanzen –
Schädlich für ´s Gesundheitswesen
und im großen und im Ganzen
derer, die gesund gewesen!
Hab ´ ich ´s wirklich so gemeint?
Wär´ kein Wunder, diese Frage.
Sie wird jedoch total verneint:
Perversion tritt nicht zu Tage.
Viele Menschen sind so schlecht;
Aber , bittschön, doch nicht ich.
Und so sage ich zu Recht:
Hauspoet, oh schäme dich!
Alle Menschen müssen sterben,
nur das Wann steht noch nicht fest.
Manchmal freuen sich die Erben
oder streiten um den Rest.
Freuen tun sich auch Minister
für Gesundheit und Soziales,
ziehen sie doch die Register
für die Tore in den Hades.
Tückisch jedoch ist das Töten,
Morde an den ganz Gesunden,
gehen Beiträge doch flöten,
für die sie sich noch abgeschunden.
Morde stören die Finanzen –
Schädlich für ´s Gesundheitswesen
und im großen und im Ganzen
derer, die gesund gewesen!
Hab ´ ich ´s wirklich so gemeint?
Wär´ kein Wunder, diese Frage.
Sie wird jedoch total verneint:
Perversion tritt nicht zu Tage.
Viele Menschen sind so schlecht;
Aber , bittschön, doch nicht ich.
Und so sage ich zu Recht:
Hauspoet, oh schäme dich!
Vorbei..
Auf den Leitungen der Telefone
sah man früher viele Spatzen,
horchten dort so manchem Tone,
hörten zu was Leute schwatzen.
Siehst du heute noch die Spatzen?
Fragt mich wer...er will nicht unken:
Leute zwar noch immer quatschen,
dies geschieht nur übers Funken.
Frag nicht wo die Spatzen sind,
wo sollten sie bleiben....
ohne Leitungen geschwind
wollt man sie vertreiben.
Hören nicht Gespräche mehr
wie die Firma Horch & Guck.
Manch einer bedauert ´s sehr,
weiß nicht mehr genug!
sah man früher viele Spatzen,
horchten dort so manchem Tone,
hörten zu was Leute schwatzen.
Siehst du heute noch die Spatzen?
Fragt mich wer...er will nicht unken:
Leute zwar noch immer quatschen,
dies geschieht nur übers Funken.
Frag nicht wo die Spatzen sind,
wo sollten sie bleiben....
ohne Leitungen geschwind
wollt man sie vertreiben.
Hören nicht Gespräche mehr
wie die Firma Horch & Guck.
Manch einer bedauert ´s sehr,
weiß nicht mehr genug!
Sonntag, 9. Januar 2011
Sechs ohne X
Sechs Tauben machen ´s sich gemütlich
und tun sich am Futter gütlich,
das ich heute ausgestreut,
weil das Singvögel erfreut,
die an diesen kalten Tagen
offenbar ganz schrecklich darben.
Nein, so war das nicht gedacht,
diese „sechs“ nicht Freude macht!
Doch beim näheren Überlegen,
muß ich mich nicht sehr erregen.
Eine „Sechs“, die nicht mit „X“,
gibt wohl zum Erregen nix!
und tun sich am Futter gütlich,
das ich heute ausgestreut,
weil das Singvögel erfreut,
die an diesen kalten Tagen
offenbar ganz schrecklich darben.
Nein, so war das nicht gedacht,
diese „sechs“ nicht Freude macht!
Doch beim näheren Überlegen,
muß ich mich nicht sehr erregen.
Eine „Sechs“, die nicht mit „X“,
gibt wohl zum Erregen nix!
Samstag, 8. Januar 2011
Die alte Bank
Am Wegesrand mit Blick zum Tal
steht eine Bank – als wie vergessen.
Ich sucht´ sie auf so manches Mal,
hab Stunden sinnend da gesessen.
Der Blick hoch über Stadt und Land
von droben abseits des Geschehens,
den als Betrachter ich dort fand,
gab mir ein anderes Gespür des Sehens.
Nun sitz ich hier – seh´ mich als Kind
den großen Stein erklettern
und wie Erinnerungen sind,
hör die besorgte Mutter ich noch wettern.
Seh´ mich schlendern, eng umschlungen
auf dem verschwiegen, einsam Pfad.
Wie lieblich ihre Stimme hat geklungen
als ihre Liebe sie gestanden hat.
Und während Nebel in Vergangenheit
sich drängen
hab´ unbewußt mit einem Ast ins Erdreich
ich geschrieben
Gedanken , die sich mir aufdrängen
„ich habe aufgehört zu lieben!“
steht eine Bank – als wie vergessen.
Ich sucht´ sie auf so manches Mal,
hab Stunden sinnend da gesessen.
Der Blick hoch über Stadt und Land
von droben abseits des Geschehens,
den als Betrachter ich dort fand,
gab mir ein anderes Gespür des Sehens.
Nun sitz ich hier – seh´ mich als Kind
den großen Stein erklettern
und wie Erinnerungen sind,
hör die besorgte Mutter ich noch wettern.
Seh´ mich schlendern, eng umschlungen
auf dem verschwiegen, einsam Pfad.
Wie lieblich ihre Stimme hat geklungen
als ihre Liebe sie gestanden hat.
Und während Nebel in Vergangenheit
sich drängen
hab´ unbewußt mit einem Ast ins Erdreich
ich geschrieben
Gedanken , die sich mir aufdrängen
„ich habe aufgehört zu lieben!“
Die alte Bank
Gestern habe ich mein Glücklichsein vergessen.
Obgleich ich schwor auf immer darauf aufzupassen,
hab ich es so ganz nebenbei im Restaurant beim Essen
unbedacht und achtlos liegen lassen.
*
Somit geschah es, wie es kommen musste.
Ich hatte wohl die Schwelle meines Glückes überschritten,
und wie beim Lebensbrot die Krume von der Kruste
so wurd mein Glücklichsein mir abgeschnitten.
*
Ich fühle mich seitdem wie ein Zitronensaft,
der ohne Zucker kaum noch zu genießen.
Die Lebensfreude so abrupt dahingerafft
und aus dem Aug` die Zähren fließen.
*
Mein kleines Glücklichsein, wie werd´ ich dich vermissen,
vielleicht hat dich ein anderer schon entdeckt
und so ganz nebenbei ohn´ schlecht Gewissen
in seine eigene Tasche eingesteckt.
Abonnieren
Posts (Atom)